CLOPPENBURG - cloppenburg/eb Unter das Motto „Ich bin geprägt“hatten die Schülerinnen und Schüler der Marien-Hauptschule in Cloppenburg ihre Abschlussfeier gestellt. Zu Beginn des Gottesdienstes in der Andreaskirche stellten sie mit einer großen Collage ihren bisherigen Lebensweg dar. Man könne nicht abstürzen, hieß es dort, wenn Gott der Programmierer sei. All seine Befehle seien benutzerfreundlich, und sein Passwort beschütze uns.

Pfarrer Olliges nahm dieses Leitthema in seiner Predigt auf. „Ihr seid geprägt durch euer Elternhaus, den Kindergarten und die Schule, als Christen aber auch durch die Taufe. Stellt euch in Zukunft selbstkritische Fragen, von wem ihr euch leiten lassen wollt, lasst euch weiterhin von Jesus prägen.“

Rektor Norbert Moormann war erfreut, dass so viele Schüler ihr Ziel erreicht haben, deshalb dürfe man nun feiern. Wichtig sei, dass auf der Basis der christlichen Werte weiterhin Vertrauen gepflegt werde, dann könne auch kein Misstrauen entstehen. Man müsse sich Ziele stecken, dann werde man auch ankommen.

Thomas Schlömer, ein ehemaliger Schüler und jetziger Cloppenburger Kaufmann, gab den Hauptschülern einige Tipps: Nicht nur das Wissen sei entscheidend, die Schule des Lebens bringe noch viele Überraschungen, denen man sich positiv stellen müsse. Dabei sei es wichtig, selbstständig neue Ideen zu entwickeln und flexibel zu sein, dann habe man auch als Hauptschüler seine Chance.

Schulelternratsvorsitzender Alwin Blanke beglückwünschte die Schüler zu ihren Abschlüssen und gab zu bedenken, dass jetzt viele Richtungen möglich seien. Die Schule habe aber stark gemacht, dies in Angriff zu nehmen und den richtigen Weg zu finden. Aus den fünf Abschlussklassen wurden 116 Jugendliche entlassen. In den zwei zehnten Klassen erreichten 33 Schüler den Realschulabschluss. Philipp Osterhus und Dennis Gövert (beide 10b) können sich über den erweiterten Realschulabschluss freuen.