CLOPPENBURG - „Was passiert eigentlich auf einer Ziegenfarm?“ Diese Frage stellten sich zwölf Kinder zwischen sieben und elf Jahren jetzt – und suchten unter der Leitung von Stadtjugendpfleger Thorsten Meyer und dem Praktikanten Mehmet Andic nach der Antwort darauf.

Dazu machten sich die kleinen Reporter auf den Weg zur Ziegenfarm „Scellebelle“ nach Emstek/Halen. Dort erklärte Inhaberin Sabine Jürß alles Wissenswerte über die Ziegenzucht. Besonders eindrucksvoll fanden die Kinder die drei großen Ziegenböcke. Spannung kam auf, als sie die drei Böcke mit jeder Menge Heu und getrocknetem Mais füttern durften. Insgesamt leben 73 Ziegen auf der Ziegenfarm, die aber von der Größe der Weidefläche her für die vielen Ziegen zu klein wird.

Die Reporter hatten natürlich allerhand Fragen im Gepäck „Was frisst so eine Ziege?“ „Wie lange lebt eine Ziege“, „Wie schmeckt Ziegenkäse?“ Auf die Frage nach der Milchmenge erfuhren die Kinder, dass eine Ziege nur 1,5 Liter Milch pro Tag gibt. Daher sei Ziegenmilch auch etwas teurer als Kuhmilch. Sie erfuhren auch, dass an Neurodermitis erkrankte Kinder Ziegenmilch sehr gut vertragen.

Nach vielen Antworten und jeder Menge Informationen über ein Ziegenleben probierten die Rote-Schule-Reporter zum Schluss frischen Ziegenkäse. Einmal mehr wurde bewiesen: Geschmäcker sind unterschiedlich. Die einen fanden den Käse sehr lecker, die anderen ließen nach einem lauten „Bäh“ lieber die Finger davon.

Die Rote-Schule-Reporter sind in den nächsten Wochen wieder unterwegs, um weitere spannende Themen unter die Lupe zu nehmen. Weitere Infos zu den Rote-Schule-Reportern gibt es bei der Stadtjugendpflege unter Telefon  0 44 71/ 8 57 98.