CLOPPENBURG - Rund 1,5 Millionen Euro sollen aus dem Konjunkturprogramm II in die energetische Sanierung von Schulen im Stadtgebiet Cloppenburg fließen (davon Eigenanteil der Stadt: 310 000 Euro); rund 990 000 Euro erhofft sich die Stadt für die Sanierung der Turnhallen Sevelter Straße und St. Andreas. In einer gemeinsamen Sitzung des „Mega-“ und des Schulausschusses hat die Stadtverwaltung am Mittwochabend die geplanten einzelnen Maßnahmen vorgestellt; einstimmig wurden die Pläne in die Fraktionen zur Beratung verwiesen.
Bei der Erstellung der Prioritätenliste, die Bauamtsleiter Gerhard Lohmöller vortrug, konnten die Stadtmitarbeiter auf thermographisch Aufnahmen der städtischen Gebäude zurückgreifen, die vor einiger Zeit erstellt wurden.
Mit allein mehr als 500 000 Euro sollen in der Wallschule Heizkörper- und Garderobennischen verfüllt werden, Fenster und Außentüren erneuert sowie die Hausmeisterwohnung an die Heizungsanlage angeschlossen werden. 58 Prozent Energie sollen so eingespart werden. An der Grundschule Galgenmoor (gesamt: rund 250 000 Euro) ist als größter Posten vorgesehen, die Pausenhalle für 200 000 Euro zu sanieren, zudem werden Heizkörpernischen zugemauert und Fenster im Keller erneuert. Im Pingel-Anton (gesamt: 337 500 Euro) sollen für 162 000 Euro neue Heizkörper angeschafft sowie das undichte Flachdach erneuert werden. Die Grundschule Bethen ist mit 67 000 Euro berücksichtigt, die GS St. Augustinus mit 70 000 Euro, die GS St. Andreas (etwa für neue Heizkörper und die Dämmung der Geschossdecke) mit 73 300 Euro. An der Paul-Gerhard-Schule sollen 131 000 Euro und an der GS Emstekerfeld 60 000 Euro investiert werden.
An das Land gemeldet werden auch die Sanierungen der Turnhallen Sevelter Straße (644 540 Euro) und St. Andreas (342 660 Euro). Ob die Stadt in dieser Höhe zum Zuge kommen wird, sei fraglich, so der Bürgermeister.
102 410 Euro (davon Eigenanteil: 9310 Euro) gibt es aus dem Programm für die Ausstattung der Schulen mit neue Laptops. Die sollen nach Vorschlag der Verwaltung an ein Netzwerk angeschlossen werden, so dass sie aus dem Rathaus betreut werden können.
