CLOPPENBURG - Rund 40 Schüler aus Tschechien, Polen, Spanien und vom Gymnasium Liebfrauenschule hat Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese am Dienstag im Ratssaal der Stadt begrüßt und sie mit den wichtigsten Daten über die Kreisstadt versorgt. Im Anschluss daran machten sich die Schüler auf den Weg zu einer Stadt-Rallye, bei der sie weitere Infos sammeln sollten.
Die vier – katholischen – Schulen arbeiten gemeinsam am Projekt mit dem Titel „Brille putzen: Selbstwahrnehmung durch Fremdwahrnehmung“. Ziel sei, Vorurteile zu widerlegen und zu informieren, sagte Christoph Grunewald von der ULF-Schulleitung. Ziel des Comenius-Programms – das erste am ULF – ist es, die Zusammenarbeit zwischen Schulen innerhalb Europas zu verbessern. Gefördert werden soll auch die Mobilität der Schüler.
Für Bürgermeister Dr. Wiese ist die Begegnung der Schüler gelebtes Europa: „In Straßburg und Brüssel wird viel diskutiert, hier wird Europa praktiziert.“ Der Aufenthalt diene dazu, viel über die Menschen, die Stadt und die Region kennenzulernen. „Wenn das Wetter mitspielt, haben sie beste Voraussetzungen, um Europa zu leben“, so der Bürgermeister weiter. Je größer das Wissen übereinander sei, desto besser könne auch der Umgang miteinander werden, ermutigte Wiese die Schüler.
