CLOPPENBURG - CLOPPENBURG - Festliche und ausgelassene Stimmung herrschte gestern in der Aula des Clemens-August-Gymnasiums Cloppenburg, als Schulleiter Heinrich Hachmöller den 77 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Zeugnisse überreichte. Er wünschte den Schülerinnen und Schülern, dass sie sich Neugier, Tatendrang und Lerneifer in Zukunft bewahren. Gleichzeitig warnte er vor zu hochfliegenden Träumen und Selbstüberschätzung.

Als beste Abiturientin zeichneten Hachmöller und sein Stellvertreter, Günter Kannen, Friederike Arnold (Note 1,4) aus. Martina Bramlage wurde für ihre herausragenden Leistungen im Fach Französisch ausgezeichnet. Für ihre besonderen Leistungen im Fach Physik wurden Peter Klettmann und Vitali Müller geehrt.

Die Elternvertreterin Maria Thien brachte für die Abiturienten Glückssteine mit, die sie auf ihrem zukünftigen Lebensweg begleiten sollen. „Sie müssen den Stein ins Rollen bringen. Der Stein rollt in verschiedene Richtungen, er kann auch auf den schiefen Weg geraten oder zu einem Stolperstein werden“, ermahnte sie in ihrer amüsanten Ansprache die Abiturienten, die nun selbstverantwortlich über ihr Leben und ihren beruflichen Werdegang entscheiden müssten. „Wer aber den Himmel auf Erden sucht, der hat im Erdkundeunterricht gründlich gepennt“, gab sie zum Abschluss allen Anwesenden mit auf den Weg.

Die Schülervertreterin Iris Pagel verglich in ihrer witzigen und pointenreichen Abschlussrede den Abiturjahrgang mit der deutschen WM-Mannschaft. Sie zeigte sich erleichtert, dass einige Schüler ihr Trainingsdefizit noch in der Verlängerung und im anschließendem Elfmeterschießen aufholen konnten. Ebenso begrüßte sie die verstärkte Jugendarbeit (die Aufnahme der Klassen 5 und 6) in der CAG-Arena, auch wenn dies mitunter zu erheblichen Trainingsbelastungen geführt habe.