CLOPPENBURG - Um die Themen „Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien“ dreht sich zurzeit alles in den sieben siebten Klassen des Clemens-August-Gymnasiums. Denn noch bis kommenden Freitag ist dort das EWE-Mobil zu Gast. So standen die EWE-Mitarbeiter Karl-Heinz Raczek und Henning Lichtenstein am Mittwoch den 28 Schülerinnen und Schülern der L 7 sowie deren Physiklehrer André Braun zur Verfügung.
In einem Klassenraum des „CAG-Pavillons“ sitzen rund zehn Jungs vor Rädern, Schrauben und Drähten. Sie studieren fieberhaft die Anleitung zum Bau eines „Solar-Buggys“: Dieses Fahrzeug – wenn es denn fertig ist – soll ausschließlich mit Sonnen- oder künstlichem Licht fahren. „Wir arbeiten nach der Projektmethode. Ein Modell steht im Mittelpunkt des Handels. Das ist sehr motivierend für die Schüler. Außerdem werden deren soziale Kompetenzen gestärkt“, erklärt Physiklehrer Braun den pädagogischen Ansatz des Projektes.
Es herrscht eine ruhige Atmosphäre im Raum. Die Schüler haben sich offenbar schnell mit dem Projekt identifiziert und wollen es demnach auch zum Erfolg führen. Dadurch, dass die Schüler die Teile selbst herstellen müssten, sei dies mit Sicherheit handwerklich das anspruchsvollste Projekt, erklärt Braun.
An einem anderen Tisch haben sich die Jungen derweil um EWE-Anleiter Raczek versammelt, der ihnen die Funktionsweise eines Lötkolbens erklärt. Schließlich müssen bis zum Mittag noch jede Menge Drähte und Kabel befestigt werden.
In einem Nachbarraum ist derweil der Rest der Klasse L 7 damit beschäftigt, den Fragebogen zur Funktionsweise eines Solar-Bootes auszufüllen. Wie man dieses mit Hilfe von Taschenlampen lenkt, haben die Mädchen und Jungen bereits in einem „Fahrschullehrgang“ mit dem zweiten EWE-Anleiter Lichtenstein in Erfahrung gebracht.
