CLOPPENBURG - Das Gesundheitsamt des Landkreises Cloppenburg hat mit den Einschulungsuntersuchungen der im kommenden Schuljahr schulpflichtigen Kinder begonnen. Dies teilt die Kreisverwaltung mit. Durch die Untersuchungen sollen Entwicklungsschwierigkeiten rechtzeitig erkannt werden, damit der Start in den neuen Lebensabschnitt reibungslos gelingt. „Je früher Entwicklungsschwierigkeiten erkannt werden, desto größer ist die Chance, diese durch entsprechende Fördermaßnahmen bis zur Einschulung auszugleichen“, erklärt Gabriele Lukassen, Schulärztin beim Landkreis Cloppenburg.
Einladung von Grundschule
Wie in den früheren Jahren finden die Einschulungsuntersuchungen nach Angaben der Kreisverwaltung für alle Kinder in der ersten Jahreshälfte 2009 statt. Die Einladung zu der schulärztlichen Untersuchung komme von der zuständigen Grundschule. Diese teile auch mit, wo die Untersuchung über die Bühne gehe. Die Untersuchungen der Kinder aus vorschulischen integrativen Einrichtungen wie Sprachheilkindergärten, Heilpädagogischen Kindergärten und Integrationsgruppen sei zum größten Teil bereits abgeschlossen, informiert die Kreisverwaltung.
Im Vorfeld der Einschulungsuntersuchungen hätten die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes bereits seit Herbst 2008 in den Kindergärten die Beobachtungen der Erzieherinnen und die Angaben auf dem Elternfragebogen der zukünftigen Schulanfänger ausgewertet und Gespräche mit den Erzieherinnen geführt. Bei einigen Kindern seien bereits im Herbst ausführlichere Untersuchungen im Gesundheitsamt durchgeführt worden.
Überregionale Vergleiche
Wie in 18 anderen Landkreisen im nördlichen Niedersachsen werde auch im Landkreis Cloppenburg die Einschulungsuntersuchung nach einem standardisierten Untersuchungsschema – dem so genannten Weser-Ems-Modell – durchgeführt, so die Kreisverwaltung. Die in diesem Modell festgelegten Untersuchungsstandards und Bewertungskriterien seien für alle teilnehmenden Gesundheitsämter gleich.
So sei eine Vergleichbarkeit der Daten möglich. Dafür würden die erfassten Daten dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt in Hannover in anonymisierter Form übermittelt.
