CLOPPENBURG - Für 217 Nachwuchskräfte der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg war Freitag, 8. Februar, ein besonderer Tag. Während der Freisprechungsfeier in der Cloppenburger Stadthalle erhielten sie ihre Gesellenbriefe. Besonders in Erinnerung bleiben, wird dieser Tag auch Jutta Ehrenfellner aus Molbergen. Der frisch gebackene Zimmerer Jens Deters machte ihr einen Heiratsantrag, den die junge Frau mit „Ja“ beantwortete.

Aber auch sonst zeichnete sich die Feier durch gelöste Stimmung aus. Dazu trugen zum Einen die Musiker der Gruppe „Dit und Dat“ (Cloppenburg) mit irischer Folkmusik bei. Zum Anderen erzählte Dr. Heinrich Dickerhoff (Stapelfeld) ein jüdisches Märchen von einem Flickschuster, der mit seiner Lebenseinstellung voller Gottvertrauen und Zuversicht seinen Weg fand.

Mit einem „Haus der Zukunft“ verglich Kreishandwerksmeister Günther Tönjes die Prüfungen, für die die neuen Gesellen die beste Statik und Architektur gaben. Zukünftig prägen, so Tönjes, zwei Dinge ihr Leben: Viel Eigenverantwortung, und lebenslanges Lernen.

In diese Kerbe schlugen in ihren Grußworten auch Saterlands Bürgermeister Hubert Frye und Dr. Georg Pancratz. Leiter der Berufsbildenden Schule Friesoythe. Für besondere Leistungen zeichnete Landrat Hans Eveslage (CDU), Handwerkerschaftsgeschäftsführer Georg Molitor und Tönjes anschließend Anna Schewa ((Sevelten), Benjamin Deters (Molbergen), Florian Sieverding (Höltinghausen), Dimitry Kaiser (Cappeln), Andre Looschen (Bösel), Stefan Wernke (Harkebrügge) und Michael Skudelski (Westeremstek) aus.

Tönjes bricht eine Lanze

für den

Stellenwert der Qualifikation