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KRIEGSGRÄBERFÜRSORGE Bestes Ergebnis im Bezirk erzielt

EB

CLOPPENBURG - Der Kreisverband Cloppenburg des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. hat im Jahr 2008 wiederum das beste Sammlungsergebnis im Bezirk Weser-Ems erzielt. Dies gaben der Kreisvorsitzende, Landrat Hans Eveslage, und der Kreisgeschäftsführer, Udo Neubert, auf dem diesjährigen Kreisvertretertag im Kreishaus Cloppenburg bekannt.

Das Spendenaufkommen belief sich im Jahr 2008 auf 45 401 Euro. Trotz eines Rückganges um 6,9 Prozent liege der Kreisverband Cloppenburg mit seinem Sammlungsergebnis weiterhin an erster Stelle im Bezirk Weser-Ems, erläuterte Neubert. Landrat Eveslage dankte allen Sammlern, die mit ihrem Einsatz bei den Haus- und Straßensammlungen dieses Ergebnis möglich gemacht hätten. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass mit Bürgermeister Andreas Bartels für den Ortsverband Garrel, Erster Stadtrat Dirk Vorlauf für den Ortsverband Friesoythe, Hermann Taphorn für den Ortsverband Altenoythe und Dieter Kleen für den Ortsverband Kampe vier neue Ortsvorsitzende gewonnen werden konnten.

Verabschiedet wurde der bisherige Ortsverbandsvorsitzende Otger Eismann, Friesoythe. Josef Trenkamp hat nach vielen Jahren die Organisation der Haus- und Straßensammlungen in Markhausen abgegeben. Er bleibt jedoch Ortsvorsitzender in Markhausen. Eismann und Trenkamp wurden für ihr Engagement mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet. Insgesamt 18 Mitglieder wurden für 30-jährige bzw. 40-jährige Mitgliedschaft im Volksbund und für langjährige Sammlertätigkeiten geehrt.

Als neue Bezirksgeschäftsführerin des Volksbundes wurde Evelyn Kremer-Taudien vorgestellt, die zuvor als Schulreferentin für den Verband tätig war. Ihre Nachfolge als Schulreferent für den Bezirk Weser-Ems hat Marco Wingert angetreten.

Kremer-Taudien betonte, dass der Volksbund weiterhin einen besonderen Schwerpunkt in der Schul- und Jugendarbeit sehe. Der Volksbund gehe deshalb in die Schulen, um über seine Arbeit zu informieren. Besonders beeindruckend sei für die Schülerinnen und Schüler der Besuch einer der vom Volksbund angelegten und gepflegten Kriegsgräberstätten.

Über ihre Erfahrungen bei einer Fahrt zur Kriegsgräberstätte auf dem Golm, Insel Rügen, berichteten Gisela und Frithjof Eckstein. Sie hatten im vergangenen Jahr mit ihren 8. Klassen der Albert-Schweitzer-Schule Cloppenburg und der Waldschule Esterwegen die im Jahr 2005 neu eröffnete Jugendbegegnungsstätte besucht.

Kremer-Taudien machte den Versammlungsteilnehmern deutlich, dass die Arbeit des Volksbundes nur aufgrund des großartigen Einsatzes der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu leisten sei. Der Volksbund habe mittlerweile in 45 Staaten 827 Kriegsgräberstätten angelegt. Es gebe jedoch immer noch 1,3 Millionen Vermisste in ganz Europa. Jährlich bearbeite der Volksbund bis zu 30 000 Anfragen von Angehörigen zu vermissten Personen. Insbesondere in Osteuropa seien viele Vermisstenschicksale noch ungeklärt.

Für langjährige Mitgliedschaft geehrt

Für 40-jährige

Mitgliedschaft wurden Josef Burrichter (Bösel), Walter Beckmann, Ferdinand Cloppenburg, Botho Kliem, Elisabeth Thunert, Wilhelmine Lebeau (alle Friesoythe), Aloys Niemann (Halen) und Gerd Taphorn (Lastrup) geehrt.

30 Jahre

sind Werner Nuxoll (Emstek), Hans Große Beilage, Alfons Schmitz, Clemens Sperveslage, Franz Varnhorst, Johannes Göttke (alle Essen) und Heinrich Schütte (Saterland) dabei.

Eine Ehrung

für langjährige Sammlertätigkeit erhielten Elisabeth Sieger (Scharrel), Heinz-Josef Dröge (Hegel) und Heinrich Tönnies (Marren).
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