CLOPPENBURG - Auf großes Interesse ist der Tag der offenen Tür des Gymnasiums Unsere liebe Frau („UlF“) am Sonnabend in Cloppenburg gestoßen. Mit einem informativen Programm zeigte das „UlF“ die Palette seines Angebots. Schwerpunktmäßig waren Eltern angesprochen, deren Kinder nach den Sommerferien auf ein Gymnasium gehen wollen. Es gab Theater- und Sportvorführungen, Information über Berufspraktika und Schüleraustausch sowie praktische Demonstrationen bei den naturwissenschaftlichen Fächern.
„Ich weiß noch nicht, wo ich mein Kind anmelden werde. Es hat großes musikalisches Interesse“, so ein Vater, der sich gezielt für die musikalischen Angebote interessierte. „Wir haben mehr Anmeldungen, als wir aufnehmen können“, so Lehrer Manfred Hartmann. Am „UlF“ werden zurzeit 980 Schüler beschult. Die einzelnen Jahrgänge sind fünfzügig. „Wir haben eine wesentlich geringere Fluktuation, da 95 Prozent der Schüler mit einer Gymnasialempfehlung zu uns kommen“, ergänzte Christoph Grunewald, stellvertretender Schulleiter.
Schwerpunkte der Schule sind die Naturwissenschaften, die musisch künstlerische Ausrichtung sowie verschiedene Arbeitsgemeinschaften. Nach Ansicht der beiden Pädagogen ist die Entrichtung eines Schulgeldes von 35 Euro im Monat kein großes Problem. Auch im Bereich der Schülerbetreuung sieht sich die Schule gut vorbereitet.
Das „UlF“ ist eine christliche Schule. Selbstverständlich beginnt der tägliche Unterricht mit einem Gebet. Die Einführung einer Ganztagsschule sehen Grunewald und Hartmann kritisch: „Wir haben schon so viele Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag“, so Hartmann.
Problematisch ist nach Ansicht der beiden Lehrer der Umgang mit Computern. Während es für schulische Aufgaben gut und wichtig sei, Computer einzusetzen, gebe es jedoch in gewisse Foren, wie Clp-Community immer wieder Probleme.
Am „UlF“ unterrichten zurzeit 72 Lehrkräfte. „Ich fühle mich wohl an dieser Schule“, sagt Hartmann. „Es macht Spaß, mit jungen Menschen zu arbeiten“, ergänzt Grunewald.
