CLOPPENBURG - Hier fühlt man sich wohl: Diesen Eindruck gewannen am Sonnabend die kleinen und großen Besucher am „Tag der offenen Tür“ des Gymnasiums Liebfrauenschule in Cloppenburg (ULF). Schulleiter Andreas Weber zeigte sich erfreut über die positive Resonanz der Besucher.

Lob an Lehrkräfte

Das Lob der Gäste sei allerdings nur ein Aspekt von mehreren. Viel wichtiger seien die Schülerinnen und Schüler, die zeigen wollten, was sie hier eigentlich machen, erklärte Weber. Und er gab das Lob weiter an die Lehrkräfte, die diesen „Tag nicht als Belastung ansehen, sondern als Chance, ihre Freude an der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen nach außen zu tragen“, sagte Weber.

Die zehnjährige Mareike Nietfeld aus Emstek nutzte den Tag gemeinsam mit ihrer Mutter Sigrid, um sich ein Bild vom vielfältigen Angebot des Gymnasiums zu machen. Ihr Bruder Michael besucht ebenfalls das ULF und geht in die achte Klasse.

In zahlreichen Klassenzimmern präsentierten die Schülerinnen und Schüler alles, was die Schule zu bieten hat: Themen aus den Bereichen Sprache, Geschichte, Naturwissenschaften, Religion, Kunst, Musik und Sport. Für Mareike steht fest: Englisch ist die Sprache ihrer Wahl. Doch auch die Bläserklasse weckte ihr Interesse.

Durch ihr Rollenspiel „Mickey Mouse in New York“ war die Klasse 5 B an Mareikes Begeisterung für Englisch bestimmt nicht ganz schuldlos. In beeindruckender Weise stellten die Schülerinnen in farbenfrohen Kostümen die Vielfältigkeit der Kulturen, Lebensart, aber auch die Gefahren des Freiheit liebenden Staates mit ihren erlernten Englischkenntnissen dar.

Über Werte informieren

In einer zentralen Veranstaltung informierte Schulleiter Weber gemeinsam mit Christoph Ketteler und Maria Hüsers-Koops, welche Erwartungen die Schule an die zukünftigen Schüler hat, wie sich die Neuen in die Gemeinschaft der „Ulfen“ einbringen können, für welche Werte die Schule steht und wie diese im schulischen Alltag gelebt werden.