CLOPPENBURG - CLOPPENBURG/EB - Der gebürtige Cloppenburger Carsten Niehaus gehört zu den 25 Förderpreisträgern im Akademischen Jahr 2005/2006 der Universität Osnabrück. Der 26-Jährige ist für die Entwicklung einer Software mit dem Namen „Kalzium-Periodensystem“ ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 750 Euro dotiert.
Niehaus, der 1999 am Clemens-August-Gymnasium sein Abitur ablegte, studierte Biologie und Chemie auf Lehramt. Derzeit absolviert er sein Referendariat am Gymnasium in Bad Essen.
An der Entwicklung der freien Software hat Carsten Niehaus mehrere Jahre lang gearbeitet. Hinter dem Titel „Kalzium“ verbirgt sich ein interaktives Periodensystem, in dem der Benutzer viele interessante Fakten zu den chemischen Elementen erfährt. Außerdem bietet „Kalzium“ zahlreiche weitere Zugänge zur Welt der Chemie, erklärt der 26-jährige.
Bereits seit 1999 interessierten Carsten Niehaus nicht nur die reinen Fachwissenschaften Biologie und Chemie, sondern darüber hinaus auch so genannte Open-Source-Projekte, also Software, die wie das freie Betriebssystem Linus allen die Mitarbeit gestatteten.
