CLOPPENBURG - Zum Thema „Schule nach Pisa – Was uns die Hirnforschung über Erziehung und Bildung sagt“ spricht der Erziehungswissenschaftler Professor Dr. Peter Struck am Donnerstag, 26. Februar, 19.30 Uhr, im Bildungswerk, Graf-Stauffenberg-Straße 1 bis 5.

Nach Meinung des Wissenschaftlers von der Universität Hamburg sei Pisa ein „heilsamer Schock“ gewesen, denn das „Fenster für Veränderungen“ – zum Beispiel für die Einrichtung von Ganztagsschulen oder jahrgangsübergreifende Lernfamilien – hätte sich „weit geöffnet“.

Andererseits kritisiert Struck das mehrgliedrige Schulsystem, welches schwache Schüler schon mit elf Jahren von dem mitreißenden Effekten der Lerngemeinschaft abkopple. „Von keinem noch so guten Lehrer lernen die Kinder so viel wie von anderen Kindern.“

Das Lernen brauche Rhythmisierung, sagen die Hirnforscher. Eine Schule, die nacheinander in 45-Minuten-Takten Mathe, Deutsch und Englisch unterrichte, so Struck weiter, sei ein Auslaufmodell, denn die Stunden sollten besser aufeinander abgestimmt sein. So müsse es z.B. nach der Deutschstunde Musik geben.

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