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Wissenschaft „Verhexte“ Experimente begeistern

Lena Wulfers

CLOPPENBURG - Mit Zauberhut und Zauberumhang betritt Dr. Gerhard Heywang den Raum im Bildungswerk. Gleich zu Anfang erklärt er: „Nichts läuft so wie es soll.“ Unter dem Motto „Experimente zu Halloween – Wie verhext“ führt er wissenschaftliche Phänomene vor, die die Welt auf den Kopf stellen.

Rund 40 Grundschulkinder sind der Einladung zur Auftaktveranstaltung der „UniWerkstatt“ von Organisator Dr. Marco Beeken gefolgt. Um jedes Experiment gut nachvollziehen zu können, hatte Dr. Heywang eine Präsentation mit anschaulichen Bildern mitgebracht. Eine Kamera überträgt zudem die Experimente auf eine Leinwand, so dass auch die Kinder in den hinteren Reihen nichts verpassen. Beim bloßen Zuschauen bleibt es aber für einige Kinder nicht: Der Wissenschaftler holt sich für jedes Experiment einen kleinen Assistenten an seine Seite.

Als ein Luftballon in der Flasche aufgepustet werden soll, merken die Kinder recht schnell, dass das unmöglich erscheint. Auch durch die enorme Anstrengung eines Viertklässlers wird der Ballon in der Flasche nicht größer. Als es dem Wissenschaftler schließlich doch mühelos gelingt, den Ballon aufzublasen, staunen die Kinder nicht schlecht und rätseln gemeinsam. Der Trick: In der Flasche muss ein kleines Loch sein.

Ins Staunen kommen die Kinder auch beim „Deichgraf“-Experiment. Das Wort „Deich“, in blauen Buchstaben auf Papier gedruckt, das Wort „Graf“ in roten: Als Dr. Heywang nun eine Lupe über die Buchstaben hält, drehen sich die roten Buchstaben auf den Kopf, die Buchstaben des Wortes „Deich“ bleiben stehen. „Das ist das Ergebnis einer optischen Täuschung“, erklärte Wissenschaftler Heywang. Die Farben der Buchstaben spielen dabei keine Rolle. Des Rätsels Lösung: Die Buchstaben des Wortes „Deich“ sehen schlicht auf dem Kopf genauso aus, wie richtig herum.

Einige Experimente sind den Kindern bereits bekannt, trotzdem freut sich Dr. Heywang über die rege Beteiligung. „Ich hoffe, dass ihr jetzt alle ganz schlau seid“, sagt er zum Abschluss.

Organisator und Mitveranstalter Dr. Marco Beeken macht auf weitere Vorlesungen aufmerksam. Für das nächste Jahr sind neben einer Vorlesung mit einem Chefarzt zum Thema „Aua, Aua – Warum pusten hilft“ noch Vorträge zu Handwerksbetrieben oder zum Thema Feuer geplant (die

NWZ

  berichtete)
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