DANGAST - DANGAST - Als ein wichtiges Beispiel für eine zunehmend bedeutsame Umwelt-Bildung hat der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste (SDN), Rudolf-Eugen Kelch, die schulischen Kooperationen des Nationalpark-Hauses Dangast gewürdigt. „Nachhaltigkeit muss bei Kindern und Jugendlichen beginnen“, sagte Kelch gestern bei einer Zusammenkunft im Nationalpark-Haus aus Anlass der Auszeichnung „Offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Ebendies leiste das Haus mit seinen Kooperationen auf beispielgebende Weise.
Die Auszeichung gilt den Bildungsbemühungen des Hauses insgesamt, mitgestaltet auch von der Lokalen Agenda 21. Sie besagt, dass diese Bildungsvorhaben den Titel „Offizielles Projekt der UN-Weltdekade 2006/2007 Bildung für nachhaltige Entwicklung“ tragen dürfen. Zwei weitere Projekte der Agenda waren bereits im Februar ausgezeichnet worden. Bundesweit wurden 50 Titel vergeben.
„Nachhaltige Entwicklung“ heißt, ökologische, ökonomische und soziale Prozesse sollten so gestaltet werden, dass künftige Lebenschancen nicht gefährdet werden.
Für die Stadt Varel, neben der SDN an der Trägerschaft des Hauses beteiligt, würdigten Bürgermeister Wolfgang Busch und der Erste Stadtrat Gerd-Christian Wagner die Konzeption des Nationalpark-Hauses, das nicht zuletzt für den Tourismus von besonderem Wert sei. Der Abteilungsleiter Umwelt und Planung des Landkreises Friesland, Dr. Martin Dehrendorf, betonte den Wert einer anschaulichen Umwelt-Erziehung, wie „sie hier geleistet wird“. Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, Christian Abel, betonte, das Dangaster Haus befinde sich „auf einem sehr guten Weg“. Besondere Qualitäten des Konzepts „Nationalparkhaus als außerschulischer Lernort“ verdeutlichte der Lehrer der Berufsbildenden Schulen (BBS) Varel, Hans-Joachim Meyer zum Felde, zugleich Agenda-Mitstreiter. Selbst Abitur-Facharbeiten, etwa Marketing-Fragen des Nationalparkhauses betreffend, würden dort sinnvoll betreut.
