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Bildung Dank gilt engagierten Lehrern

Cloppenburg - Günter Groitzsch verlässt die Berufsbildendes Schule (BBS) BBS am Museumsdorf und geht in den Ruhestand. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann und dem damals achtzehnmonatigen Wehrdienst absolvierte er das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Wirtschaft in Bochum. Darauf aufbauend folgte das Studium des Handelslehramtes an der Universität Bochum. Im Jahre 1977 begann Groitzsch ein zweijähriges Referendariat am Studienseminar Oldenburg. Nach erfolgreichem Abschluss trat er 1979 seinen Dienst an der BBS am Museumsdorf an.

Im Interesse der Schüler

Hier unterrichtete er zunächst angehende Bankkaufleute sowie Groß- und Außenhandelskaufleute, aber auch Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft, der Höheren Handelsschule und des Fachgymnasiums Wirtschaft. Zuletzt engagierte sich Groitzsch im Bereich der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten.

Auch Helena Meyborg beendet dieser Tage ihren aktiven Schuldienst. Ab 1972 absolvierte die geprüfte Hauswirtschafterin die Ländliche Hauswirtschaftsschule an der BBS I Cloppenburg. Es folgte der Besuch der Landfrauenschule Gut Hange. Dort „baute“ sie nicht nur ihren Abschluss als „Staatlich geprüfte Wirtschafterin“, sondern auch als „Hauswirtschaftsleiterin“. Mit einer Zusatzprüfung erwarb sie die Fachhochschulreife.

1974 nahm Meyborg ihr Referendariat an der BBS I Cloppenburg auf, das sie als „Technische Lehrerin“ abschloss. Nach Ablauf der Probezeit folgte der Wechsel in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit. Eine Familienpause sowie weitere Qualifikationen, darunter die Prüfung zur PC Assistentin und zur Schwesternhelferin, schlossen sich an.

Ihre Unterrichtsschwerpunkte lagen in den Berufsfachschulklassen mit den Themen Ernährung, Versorgung, Betreuung und Arbeitsorganisation. In den Sozialpflegeklassen für Realschulabsolventen unterrichtete Meyborg die Fächer Ernährungspraxis und Sozialpflegepraxis, sowie EDV in den Berufsfachschulklassen und Berufseinstiegsklassen. Außerdem wirkte sie im Bereich „Fachpraxis Pflege“ in den Berufseinstiegsklassen Hauswirtschaft und Pflege.

Stets die Praxis im Blick

Zu Meyborgs Sonderaufgaben gehörte die Mitarbeit im Team Hauswirtschaft. Dort engagierte sie sich unter anderem für die Umsetzung der Rahmenrichtlinien in schulinterne Stoffverteilungspläne und die Organisation der praktischen Ausbildung für die Berufsfachschulklasse I Hauswirtschaft und Pflege. Auch die Betreuung der Mediothek, die Blumenpflege und Dekoration zu besonderen Anlässen gehörte zu ihren Aufgaben. Ihre Pläne für den Ruhestand kommentiert Meyborg mit Blick auf ihre Biografie: „Langeweile gab es noch nie in meinem Leben“.

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