Nordenham - Trotz der Klarstellung des Elternrates der Luisenhofschule, er wolle die Oberschule I nicht in ein schlechtes Licht rücken, hält die Vorsitzende des Elternrates der Oberschule I, Sabine Tymczuk, an ihrer Kritik fest. Denn, so schreibt Sabine Tymczuk in einer Stellungnahme, der Offene Brief des Luisenhof-Elternrates sei noch immer im Umlauf. Und darin werde behauptet, so interpretiert Sabine Tymczuk das Schreiben der Luisenhof-Elternvertreter, dass wer sein Kind an der Oberschule einschult, eine Qualitätsminderung in Kauf nimmt.

Zudem weist Sabine Tymczuk als Entgegnung zu einer Stellungnahme des Luisenhof-Elternrates darauf hin, dass an der früheren Realschule an der Pestalozzistraße schon immer Kinder mit Migrationshintergrund unterrichtet worden seien. Ihre Zahl habe nach Umwandlung in eine Oberschule zugenommen.

Als Beleidigung und Frechheit empfindet Sabine Tymczuk diese von Luisenhof-Elternvertretern getroffene Aussage: Die Sorge, dass das gut funktionierende pädagogische Konzept verloren geht, wenn der Luisenhof zu einer Außenstelle der Oberschule I wird, sei nicht von der Hand zu weisen, weil die Schulleitung dann in der Hand der Oberschule I liegen würde.

Damit werde die Fachkompetenz des Lehrerkollegiums und der Leiterin der Oberschule I, Heidrun Beck, in Frage gestellt, ohne sie überhaupt zu kennen, kritisiert Sabine Tymczuk. Ihrer Ansicht nach gehen die Aussagen des Luisenhof-Elternrates „langsam unter die Gürtellinie.“