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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Wo Strom aus Wärme kommt

04.02.2019

Delmenhorst Ein Ort der Wissenschaft für exzellente Forscher aus der ganzen Welt will das Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst laut ihrer neuen Direktorin, Prof. Dr. Kerstin Schill, sein. Beim Jahresempfang gaben sieben der aktuellen Fellows (Stipendiaten) Appetithäppchen ihrer Forschungsarbeit – und machten Appetit auf mehr. So unterschiedlich die Forschungsgebiete und Forscher, so unterschiedlich und befruchtend die Ansätze, die die Forscherinnen und Forscher verfolgen, und so unterhaltsam für die mehr als 150 Gäste, die Rektorin Schill begrüßte. Darunter waren auch ihr Vorgänger, Prof. Dr. Reto Weiler, die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag, der Delmenhorster Oberbürgermeister Axel Jahnz und der Grünen-Landtagsabgeordnete Dragos Pancescu (Brake) sowie Oldenburgs Uni-Präsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper.

Gelebte Interdisziplinarität nannte Rektorin Schill das Prinzip der Forschungsarbeit in Hanse-Wissenschaftskolleg, wo die Stipendiaten leben und forschen, im täglichen Austausch miteinander sind. Wichtiges Merkmal sei auch die Kooperation mit Universitäten Oldenburg und Bremen sowie den außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Statt eines Festvortrags gab es sieben Kurzinformationen über die so unterschiedlichen Forschungsgebiete. Prof. Dr. Wiebke Ziebis (University of Southern California) informierte über ihre Forschung zu Sauerstoff in Tiefsee-Sedimenten. Eine Expedition in das Herz der Ozeane, nannte sie ihre Forschung. Prof. Dr. Traian Dumitrica betreibt Materialforschung, unter anderem wie man aus Wärme Energie gewinnen kann. Anwendung findet solche Forschungstätigkeit zum Beispiel in Fahrzeugen der Raumfahrt, thermoelektrische Generatoren treiben den Mars-Rover „Curiosity“ an.

Prof. Dr. Ayten Alkan stellte ihr interessantes Projekt (frei übersetzt) „Recht der Stadt: aus der Perspektive der Straßenhunde“ vor, eine Art Diskurs über die Evolution und Beziehung zwischen Menschen und nichtmenschlichen Lebewesen.

Der in den USA lehrende russische Professor Dr. Semion Lyandres beschäftigt sich mit der russischen Februar-Revolution von 1917, der bürgerlichen Revolution, die die Zarenzeit beendete und die der sozialistischen Revolution vom November 1917 vorausging. Gerade in Delmenhorst angekommen ist Prof. Dr. Martin Wosnik, der über erneuerbare Energien forscht, insbesondere über den Nachlauf-Effekt, den Windenergieanlagen auf der windabgewandten Seite erzeugen. Dr. Bernhard Fink (Göttingen) forscht über die Evolution und Funktion des Tanzes (seine Arbeit kann man in der Arte-Xenius-Sendung: „Tanzen: So gesund ist es“, Mittwoch, 7. Februar, 16.45 Uhr, verfolgen).

Die Historikerin Prof. Dr. Melanie Tanielian (University of Michigan) forscht über den Hungertod in einem psychiatrischen Krankenhaus in Deutschland während des 1. Weltkriegs. 70000 Insassen starben damals wegen der Hungerrationen. Dabei vergleicht sie die Kliniken in Berlin (Büchel) und Beirut.

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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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