Nordenham - Hübsch rausgeputzt, eine große Schultüte im Arm, den nagelneuen Tornister auf dem Rücken und von vielen Seiten fotografiert werden. Keine Frage: Der erste Schultag ist ein aufregendes Ereignis im Leben eines jeden Kindes. Sie beäugen ihre Mitschüler, lernen ihren Klassenlehrer kennen und suchen sich einen Sitzplatz im Klassenraum.

Für 217 Jungen und Mädchen aus Nordenham hat am Sonnabend das Abenteuer Schule begonnen. Die große Aufregung am ersten Tag versuchten dabei nicht nur die Eltern ihren Kindern zu nehmen, auch Lehrer und Kinder aus höheren Klassen taten ihr Bestes, um zu zeigen, dass es nichts gibt, wovor sich die Neuen fürchten müssen.

Die Viertklässler der Grundschule Nord hießen die 32 Neuankömmlinge ihrer Schule beispielsweise mit einem kleinen Theaterstück willkommen. Erzählt wurde die Geschichte vom kleinen Tiger, der große Angst vor der Schule hat. Sein Freund, der Bär, versuchte ihn zu beruhigen, doch leider ohne Erfolg. Als der Tiger dann jedoch im Klassenraum von Herrn Fuchs sitzt und seine Mitschüler jede Menge Spaß am Lernen zeigen, verfliegt auch die Angst des kleinen Raubtiers. Beeindruckt von den Fähigkeiten seiner Mitschüler, will auch er das Lesen, Schreiben und Rechnen lernen.

Die Erstklässler der Nordschule freuten sich sehr über das Willkommenskomitee der Viertklässler. Neben dem Theaterstück gab es auch einige Gesangseinlagen wie „Die Schule geht endlich los“ oder „Ich geh zur Schule, zum ersten Mal“. Hier durfte kräftig mitgewippt und gesungen werden. Einstudiert wurden die Lieder und das kleine Schauspiel von den Lehrerinnen der Viertklässler.

Auch der Leiter der Nordschule, Reinhard Duddeck, hatte ein paar liebe Worte für die neuen Schulkinder parat und versuchte ihnen damit die Nervosität vor dem neuen Lebensabschnitt zu nehmen.