Elisabethfehn/Barßel/Hannover - Zur Zukunft der Förderschulen hat sich am Mittwoch das Niedersächsische Kultusministerin gegenüber der NWZ geäußert. Die NWZ hatte am Mittwoch über die Sorgen der Förderschule in Elisabethfehn und Barßel berichtet. Susanne Schrammar, Sprecherin von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD), erklärte: „Im Koalitionsvertrag haben SPD und Grüne festgelegt, dass die Förderschulen im Dialog mit allen Beteiligten schrittweise in die allgemeinen Schulen überführt werden. Den Auftakt bilden ab dem Schuljahr 2014/15 die Förderschulen mit den Schwerpunkten Sprache und emotionale und soziale Entwicklung.
Ab dem kommenden Schuljahr besteht ein Rechtsanspruch für Eltern von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen, ihre Kinder auf eine allgemeine Schule zu schicken und es gibt den stark verbreiteten Wunsch dieser Eltern, ihre Kinder inklusiv beschulen zu lassen. Die Landesregierung begrüßt diese Entwicklung, denn vom gemeinsamen Lernen profitieren auch die Schülerinnen und Schüler ohne Handicap in besonderem Maße.“ Der Inklusionsprozess werde sorgsam, stringent und nachhaltig erfolgen und nicht von heute auf morgen umgesetzt, sondern sukzessiv über mehrere Jahre erfolgen. Die Landesregierung werde einen Dialog mit den betroffenen Bildungsakteuren führen, so Schrammar. Alle gemeinsam festgelegten Schritte würden in eine Schulgesetznovelle fließen.
