Wardenburg - Die Schule wächst von Jahr zu Jahr und mit ihr auch das jährliche Sommerfest. Am Montagnachmittag wurde fast der gesamte Schulkomplex Am Everkamp in Wardenburg für das Sommerfest der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Anspruch genommen, während im vergangenen Jahr noch ausschließlich im A-Trakt gefeiert wurde. Die 2011 eingerichtete IGS hat mittlerweile rund 500 Schüler in vier Jahrgängen.

„Die Idee, jedes Jahr ein Sommerfest zu feiern, war schon ganz früh vom Förderverein gekommen“, berichtet Schulleiter Gernot Schmaeck. Und auch in diesem Jahr war der Förderverein wieder maßgeblich an der Organisation des Sommerfestes beteiligt. Ein Team aus zwei Vereinsmitgliedern und drei Pädagogen unter der Leitung von Lehrerin Diana Bothe-Schwerter leistete Vorarbeit.

Das Sommerfest, zu dem Schüler, Eltern, Geschwisterkinder, Lehrer und die Nachbarn der IGS eingeladen waren, ermöglichte den Schülern sich auf unterschiedlichste Art zu präsentieren. Die einen stellten Unterrichtsergebnisse vor, wie zum Beispiel die Kunst-AGs, die aktuelle Arbeiten ausstellten; andere dokumentierten gemeinsame Aktionen, wie die jüngste Reise ins englische Hastings. Hier wurden über einen Beamer Fotos gezeigt.

Im A-Trakt lud die Klasse 5a zu einem kleinen Theaterstück ein. Gleich zweimal wurde die „Konferenz der Tiere“ aufgeführt. In der Aula der Schule stellten sich drei Schülerbands vor: Als Gäste spielten die Gruppe „Soundcheck“ von der Realschule Barßel und „Special OBS“ von der Oberschule Augustfehn. Ein Heimspiel hatte die IGS-eigene Schulband „nEver Surrender“.

Auf dem Schulhof konnten die Eltern sitzen und klönen und die Kinder probierten sich aus beim Dosenwerfen, Torwandschießen oder beim Bobby-Car-Rennen. Und natürlich war auch für Essen und Getränke gesorgt. Im Innenhof wurden Würstchen gegrillt. Dazu war ein Salatbüfett aufgebaut. In der Mensa warteten selbst gebackene Kuchen. Die Verzehr-Erlöse gehen an den Förderverein.

Wenn einmal der schuleigene Bauerngarten fertig angelegt ist, soll künftig dort das Sommerfest stattfinden. „Aber das wird wahrscheinlich noch zwei bis drei Jahre dauern“, so Schmaeck.

Marén Bettmann
Marén Bettmann Redaktion Wardenburg