DöTLINGEN - Da freut sich jeder Schulträger: Die beiden Grundschulen in der Gemeinde Dötlingen haben im Herbst 2008 von der Schulinspektoren des Landes Niedersachsen sehr gute Noten erhalten, unter anderem für ihre Ausstattung. „Das Ergebnis hat mich sehr gefreut“, so Bürgermeister Heino Pauka im Schul- und Kulturausschuss. Er sah es als Bestätigung an, dass das „Geld so gut investiert ist“ und gratulierte den Schulen zu dem Erfolg.
Die Leiterin der Dötlinger Grundschule, Melanie Kahnt, hatte zuvor die Schulinspektionen skizziert. Sie sollen ein Instrument der Qualitätsentwicklung und -sicherung an den Schulen sein.
2005 war die Schulinspektion (NSchI) vom Land als eigenständige Behörde mit Sitz in Bad Iburg eingerichtet worden. Ziel ist es, zu einer systematischen Bewertung der Schul- und Unterrichtsqualität durch Fachleute von außen zu kommen.
Jeweils drei Tage lang waren die Inspektoren in den Schulen. Doch schon zuvor kam reichlich Arbeit auf die Kollegien zu, berichtete Kahnt. Es galt, reichlich Daten für den umfangreichen Erhebungsbogen zusammenzustellen. Sowohl Dötlingen als auch Neerstedt landeten häufig bei sehr guten oder guten Noten. Bei der Ausstattung wurde in Neerstedt besonders der Schulhof erwähnt, in Dötlingen der Schulgarten. Letzterer wurde gar als Vorzeigemodell für andere Schulen nach Bad Iburg gemeldet. Ebenfalls lobten die Inspektoren an den Schulen die Kooperation mit externen Partnern. Aber sie sahen auch Verbesserungsbedarf, so im Unterricht. So sei eine Medienecke in jeder Klasse angeregt worden. Unterm Strich fasst Kahnt die Stimmung in der Lehrerschaft so zusammen: „Wir sind sehr zufrieden und haben uns tüchtig gefreut.“
Bei der Etatberatung für die Schulen passierten alle Punkte, wie mit den Schulleitern zuvor abgesprochen, reibungslos den Ausschuss. In Dötlingen startet die Umsetzung des Medienkonzeptes (so Internet in jedem Klassenraum) in diesem Jahr mit 10 000 Euro. Neerstedt ist schon etwas weiter und schließt mit 4000 Euro extra die Umsetzung des Medienkonzepts bereits ab.
