DöTLINGEN - Willkommen, Grundschule Dötlingen! Das war der Tenor am Mittwochnachmittag im Lehrerzimmer des Schulgebäudes an der Karkbäk. Mit der offiziellen Aufnahme der Dötlinger sind nunmehr alle neun öffentlichen Grund- und Förderschulen der Gemeinde Dötlingen, der Samtgemeinde Harpstedt und der Stadt Wildeshausen im Schulverbund Huntetal vereint. Dötlingens Schulleiterin Melanie Kahnt nahm im Kreis der anderen acht Schulleitungen das offizielle Schild entgegen, das Ufke Janssen, Grundschule Neerstedt, mitgebracht hatte. Wo es aufgehängt wird, ist noch nicht ganz klar: Die Dötlinger warten derzeit noch auf ihr neues Namenschild.

Am 1. August 2008 war der Verbund aus der Taufe gehoben worden. Er sei in seiner engen Form der Zusammenarbeit ein Novum in der Region, hieß es am Mittwoch. Die Dötlinger waren als assoziiertes Mitglied von Beginn an dabei, aber der zuständige Schulvorstand wartete bei der Entscheidung zum vollständigen Beitritt zunächst noch etwas ab. „Das ist der richtige Schritt“, freute sich Thomas Trüper (Hunteschule Wildeshausen und Sprecher des Schulverbundes) über die Entscheidung.

Die Treffen der Schulleitungen gibt es bereits seit Jahren. Die jetzige Verbundform bedeute eine bessere organisatorische Aufstellung. Gemeinsame Konferenzen, auch der Fachlehrer, sorgen für größere Verbindlichkeit und dienen dem Ziel, die Qualität von Unterricht zu sichern und zu fördern und die Schulentwicklung durch Austausch zu beleben. Zudem böten sich für Fortbildungen durch gemeinsames Agieren größere Spielräume, beispielsweise bei der Verpflichtung von Referenten. „Dieser Schulverbund hat eine Vorreiterfunktion“, hob Trüper hervor.

Zu den neun Schulen gehören knapp 90 Lehrkräfte und rund 1200 Mädchen und Jungen.