Dötlingen - Beherrschendes Thema der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Grundschule Dötlingen ist die neue Satzung gewesen. Schon im vergangenen Jahr beschäftigten sich die Mitglieder und der Vorstand mit der von der Finanzverwaltung angeregten Neufassung der Fördervereinssatzung. Immerhin geht es um die Gemeinnützigkeit des Vereins. Nach ausgiebiger Beratung und Vorstellung des neuen Paragrafenwerkes ist die Satzung mittlerweile genehmigt und auch beim Amtsgericht eingetragen. „Wir haben es hinbekommen. Das Finanzamt Vechta hat geprüft und die Gemeinnützigkeit anerkannt“, sagte Kassenwart Heiko Pauley bei der Versammlung in der Grundschule.
Weitere gute Nachricht war: Die Ein- und Ausgaben im auslaufenden Jahr decken sich. Das Finanzpolster des Vereins ist gut.
„Das Geld brauchen wir aber auch dringend, um den Schulgarten mit Teich und Hütte, auch für die Gartengeräte, zu sanieren“, sagte Schulleiterin Melanie Kahnt-Bock. „Wir sind Umweltschule und wollen das auch bleiben. Deshalb muss nach dem trockenen Sommer vieles im Garten neugepflanzt werden.“ Auch habe die Teichfolie ein Leck bekommen. Deshalb müsse sie ausgetauscht werden. „Außerdem müssen wir nach einer Möglichkeit suchen, in den besonders trockenen Sommermonaten ein Austrocknen des Teiches zu verhindern.“ Erwartet wird dazu auch ein Zuschuss der Gemeinde.
Im Ausblick auf angestrebte soziale Projekte stellte die Schulleiterin die Unterstützung der Ronald Mc Donald Stiftung vor. „Nach dem Projekt „Gustavo“ mit jährlicher Unterstützung und der Aktion Weihnachten im Schuhkarton sowie anderen Projekten wollen wir diesmal das Kinderhausprojekt fördern.“
Die gemeinnützige Organisation „McDonald’s Kinderhilfe“ baut in Deutschland Oasen und Häuser, in denen Eltern und Geschwister in der Nähe schwerkranker Kinder, die in der Klinik behandelt werden, bleiben können. „Wichtig ist für uns immer, dass wir ein solches Thema auch im Unterricht erarbeiten können“, sagte die Schulleiterin.
Mit der Freiwilligenagentur „Misch mit“ hat die Gemeinde einen Vertrag geschlossen, nach dem die freiwillige Unterstützung von Vereinen und Einrichtungen möglich ist. „Wir haben eine Hilfe für die Schulbücherei vereinbart, denn sie wird auch umstrukturiert“, sagte Melanie Kahnt-Bock. Weitere Projekte könnten folgen. Der Verwaltungsaufwand wird über die Gemeinde und die Freiwilligenagentur getragen.
Angeregt wurde für kommende Jahre, engagierte Familien zu unterstützten, die sich für soziale Projekte einsetzen. „Gut wäre es, wenn sie hier aus der Gemeinde kommen und somit auch ein Bezug vorhanden ist“, sagte Sonja Lindemann zu diesem Thema.
Wegen der fehlenden Mitgliederbeteiligung, rund 70 Elternteile sind im Verein organisiert, wird die Entlastung des Vorstandes in der nächsten Sitzung vorgenommen. Kasse und Arbeit war von den Kassenprüfern schriftlich als tadellos betitelt worden.
