DöTLINGEN - An den elf Stationen in der Grundschule Dötlingen gab es jede Menge zu erleben. Mit Handakkutaschenlampen und Dynamo wurde Strom produziert, mit Lämpchen und Schalter bauten die Kinder Stromkreise, und der Stromverbrauch erlebten sie bei Versuchen wie Memory mit besonderen Pärchen und Milchschäumern mit Hand- und batteriebetriebenen Schäumer. Beim jüngsten „Brückenjahrtag“ ging es folglich höchst abwechslungsreich um Energie, wie sie entsteht und was sie bewirkt.

Für die Viertklässler der Grundschule war es schon der zweite Einsatz bei einem Brückenjahrtag, berichtete Lehrerin Ute Domsky, Mitglied im Vorbereitungsteam der Gemeinde, das aus Lehrern und Erziehern besteht. „Die Schüler üben Fragen zu stellen, Versuche anzuleiten und zu erklären. Dabei sind sie oft erfolgreicher als die Erwachsenen, da sie, selber noch Kind, kindgerechter erklären können“, so Domsky. Sie lernen aber auch, fürsorglich mit den kleineren Kindern umzugehen, was insbesondere den Kleinen der Kindergärten helfe, ihre Scheu vor der Schule zu überwinden. Zu Gast waren nämlich die ersten Klassen der Grundschule sowie die angehenden Schulkinder aus den Kindergärten Dötlingen, Aschenstedt und teilweise Neerstedt.

Jedes Kind bekam eingangs einen Laufzettel. In Kleingruppen aus Kindergarten- und Schulkindern probierten sie die elf Stationen aus. An jeder bekamen die Kinder einen hellen Aufkleber für ihr dunkles Haus, so dass dort nach und nach die Lichter angingen und alle zum Schluss stolz ihr erleuchtetes Haus präsentieren konnten.