DöTLINGEN - Nach dem Start der Bürgersolaranlage wollen auch die Fördervereine der Grundschulen aus Dötlingen und Neerstedt noch 2009 mit ihren geplanten zwei Photovoltaik-Anlagen auf den Schuldächern ans Netz gehen. Dafür bitten Schulen und Fördervereine jetzt um Spenden.

„Die Möglichkeit der Vollfinanzierung ist mit der Bank geregelt, das würde laufen“, erklärte Eckehard Hautau vom Förderverein der Grundschule Dötlingen am Donnerstag. Der Kredit stehe. „Von der Rendite wäre es aber interessanter, wenn die Fördervereine eine gewisse Eigenleistung bringen würden.“

Dann würde der Überschuss größer ausfallen und somit auch der Spielraum der Vereine, soziale Zwecke zu unterstützen. „Damit könnten wir die Arbeitsgemeinschaften mit dem versorgen, was über den normalen Unterricht hinausgeht“, hofft auch Melanie Kahnt, Leiterin der Grundschule Dötlingen. Als Beispiele wären die Koch- oder die Latein AG in Dötlingen zu nennen, auch die Büchereien könnten erweitert werden: förderfähige Projekte gibt es reichlich.

Hautau hofft, eine 15-prozentige Eigenbeteiligung der Fördervereine zu erreichen, um den Kredit entsprechend zu reduzieren. In Dötlingen könne man damit einen jährlichen Überschuss von 800 bis 1200 Euro erreichen, schätzte er. Bei der Anlage in Neerstedt würden es etwa 200 Euro mehr sein. Die Anlage in Dötlingen erreiche eine Leistung von 15,2 Kilowattpeak (Gesamtkosten: 51 000 Euro), die in Neerstedt 22,7 Kilowattpeak (60 000 Euro).

Mit dem Bau der Anlagen solle jetzt so schnell wie möglich begonnen werden. Sobald die KfW-Bank der Gemeinde als Bürgin grünes Licht gebe, könne diese den Auftrag erteilen. Wie auch bei der Bürgersolaranlage wolle man von der Vergütung von 43 Cent pro Kilowattstunde in diesem Jahr profitieren.

Spenden können auf die Konten der Fördervereine bei der Volksbank Wildeshauser Geest überwiesen werden. Info: in den Schulen, Neerstedt, 04432/525; Dötlingen; 04433/252.