Dötlingen - Zur neuen dritten Vorsitzenden des Fördervereins der Grundschule Dötlingen wählten die Mitglieder während der Jahreshauptversammlung im Musikraum der Grundschule am Montagabend Nina Coors. Sie ist damit Nachfolgerin von Ulrike Scudlo, die turnusgemäß ausschied und nicht noch einmal für das Amt kandidierte.

Ohne erste Vorsitzende musste die Versammlung in diesem Jahr stattfinden. Schulleiterin Melanie Kahnt-Bock konnte ebenso wenig wie der Zweite Vorsitzende Ulf Syberberg an der Versammlung teilnehmen. Deshalb stellte Kassenführer Heiko Pauley zusammen mit Ulrike Scudlo und Schriftführerin Sonja Lindemann die Finanzen und den Bericht über das ausklingende Jahr vor.

75 Mitglieder hat der Förderverein. Nur wenige von ihnen fanden den Weg zur Mitgliederversammlung.

Im Jahresbericht wies Pauley auf Anschaffungen und Förderungen in Höhe von 2730 Euro hin. Dazu gehörten eine Realschulbesichtigung sowie die Förderung verschiedener Arbeitsgemeinschaften in den Bereichen Kunst, Kochen und Filzen. Auch der Schulgarten wurde unterstützt, vier Sets für Bewegungsspiele wurden angeschafft. Außerdem mussten die Pausenkisten wieder mit neuem Inhalt aufgefrischt werden.

Aus der Anschaffung eines Holzhauses zur Ausgabe der Pausenspielsachen ist bislang nichts geworden. Das Thema soll noch einmal besprochen werden.

Das Konto der Photovoltaikanlage auf dem Schuldach weist zurzeit ein Guthaben von 9500 Euro auf – ein Polster zum Beispiel für Reparaturen. Aus diesem Jahr kamen 2180 Euro als Erlös hinzu. 6126 Euro hatte die PV-Anlage im Abrechnungszeitraum brutto eingefahren.

Angedacht ist ein Mobbing-Präventionskursus, wie Ulrike Scudlo im Ausblick anregte. „Es gibt Kinder, die anders sind.“

Schließlich wurde auch eine Änderung der Fördervereinssatzung beschlossen. Inhaltlich geht es dabei um die Angleichung des Paragrafenwerkes an die Mustervorgaben des Finanzamtes. „Nur so werden wir auf Dauer die Gemeinnützigkeit erhalten“, sagte Pauley.

Eher als einen behördlichen Streich sieht er die Dienstanweisung der Gemeinde Dötlingen zur Verhinderung von und zum Vorgehen bei Korruption bei der Wahrnehmung von Dienst- und Amtsgeschäften. Bürgermeister und Rat bleibt es demnach vorbehalten, über die Annahme und Verwendung von Zuwendungen zu entscheiden.

„Das bedeutet viel Arbeit beim Eintragen in die Listen. Das ist zeitaufwendig und in unserem Fall wohl eher als schlechter Scherz zu verstehen“, äußerte der Kassenwart seinen Unmut abschließend.