Dötlingen - Ein Rädchen in einem Eimer in Bewegung setzen, ohne die Hände zu benutzen? Wie das funktioniert, haben die Viertklässler der Grundschule Dötlingen demonstriert: Die neunjährige Marlene griff zur Gießkanne und ließ Wasser über das Rädchen laufen – und schon bewegte es sich. Dieses und weitere Experimente bot die Schule erneut in Zusammenarbeit mit dem RUZ (Regionales Umweltbildungszentrum) Hollen an. An mehreren Lernstationen lernten die Viertklässler, wie das Klima geschützt werden kann.
Die Experimente wurden begleitend zum Sachunterricht angeboten, in dem die Schüler derzeit das Thema Klimaschutz behandeln, erklärte Lehrerin Ingrid Berghaus. „Anschließend können die Kinder im Unterricht das Wissen anwenden: Zum Beispiel könnten im Haus die Glühbirnen ausgetauscht werden oder man könnte öfters aufs Fahrrad steigen.“
Den Mädchen und Jungs gefielen die Experimente: Maxim (9) maß, welche der zwei Glühbirnen heißer sind. Das Luxmeter zeigte bei der einen 38, bei der anderen zwölf Grad Celsius an. „Die heißere Glühbirne verbraucht mehr Strom“, schlussfolgerte er. Der elfjährige Calvin fand die „Windkiste“ am besten: Diese erzeugte Wind, der Spielzeugautos in Bewegung brachte.
