DöTLINGEN/NEERSTEDT - Energiesparen und CO2-Reduzierung sind zurzeit ein großes Thema. So auch in der Gemeinde Dötlingen. Mit ihrem Projekt „Energieeffizientes Dötlingen“ konnte sogar die Jury des Wettbewerbs der CO2NTRA-Initiative überzeugt werden (die NWZ berichtete).

Über die Prämie von insgesamt 5000 Euro durften sich nun die Fördervereine der Grundschulen Neerstedt und Dötlingen freuen. Jeweils die Hälfte wurde in Abstimmung mit der Initiative an die Vereine übergeben. „Uns war wichtig, dass das Geld in Projekte mit Umweltgedanken fließt“, erklärte Bürgermeister Heino Pauka. Beide Schulen haben im letzten Jahr eine Photovoltaikanlage installiert und sind bereits am Netz. „Somit ist das Geld hier gut angelegt“, ist sich Pauka sicher.

So zeigte sich auch Ufke Janssen, Leiter der Grundschule Neerstedt und Vorstandsmitglied des Fördervereins, dankbar: „Natürlich habe ich gehofft, dass ein Teil der Prämie unserer Schule zugute kommt. Mit solch einer großen Summe habe ich allerdings nicht gerechnet.“ Es sollen Materialien für den Umweltunterricht angeschafft werden. „Wir wollen den Schülern sichtbar machen, wie eine Photovoltaikanlage funktioniert und welchen Nutzen sie hat“, so Janssen.

Auch Schulleiterin Melanie Kahnt von der Grundschule Dötlingen will das Geld sinnvoll einsetzen: „Wir werden es auf unterschiedliche Bereiche aufteilen. Unterrichtsmaterialien sind aber auch bei uns vorgesehen.“

Die von der Saint Gobain Isover G+H AG gegründete Klimaschutz-Initiative CO2NTRA hat im Rahmen des Wettbewerbs, an der auch die Gemeinde teilnahm, bereits zum fünften Mal in Folge ihren Förderetat verliehen. Dabei wurden die besten Ideen zum Schutz natürlicher Ressourcen und zur CO2-Reduzierung gesucht. Aus über 60 Bewerbern wurden neun – darunter auch die Gemeinde Dötlingen – gewürdigt.

Dabei hatte sie sich viel vorgenommen: Unter anderem sind auch die Umstellung auf eine Versorgung durch regenerative Energien und der Ausbau des öffentliche Verkehrsnetzes Ziele der Gemeinde. Darüber hinaus sollen öffentliche Gebäude durch energetische Sanierungen auf den neuesten Stand gebracht werden.

So wurde in der Neerstedter Sporthalle bereits ein Blockheizkraftwerk (BHKW) installiert, wodurch erhebliche Energieeinsparungen erreicht werden.

Eine Infografik zu den größten CO2 Emittenten der Welt.