Bösel - Viel Anklang fand der „Plattdütsche Aobend“, zu dem die Borsla-Vereinigung für niederdeutsche Sprache in das Böseler Heimathuus eingeladen hatte. Den ersten Teil des Abends gestalteten die Kinder.

Die Kinder des Kindergarten St. Franziskus Petersdorf erzählten die Geschichte „Dornröschen wör ne schmucke Deern“. Einstudiert hatten sie dies mit Madita Bley und Julia Pundt. Die St.-Anna-Kindergarten-Kinder sangen ein Lied „up Platt“, das von Bettina Theilmann mit ihnen eingeübt wurde. Sarah Vogelsang und Sofie Willenborg von der Oberschule trugen Sketche über „Entschuldigungen in der Schule und Zeitunglesen“ vor. Den Froschkönig hatten Johanna Albers und Christel Schweiger von der Grundschule Petersdorf mit den Schülern eingeübt. „Ich frei mi, dat ick Plattdütsch kann“ und „die knibbelige Arbeit“ hießen die Sketche, die Wilma Kamps mit den Schülern der St.-Martin-Schule eingeübt hatte.

Der zweite Teil des Abends war dann Hubert Burwinkel gewidmet. Der Lehrer des Gymnasiums Cloppenburg ist 1980 verstorben. Er widmete sich leidenschaftlich der plattdeutschen Literatur. Einige Stücke von ihm trug Borsla-Vorsitzender Dr. Josef Willer vor. Bernd Schürmann aus Resthausen trug die witzigsten Stücke von Burwinkel wie „Jan und Greite bietet sick“, „Dei Zigarrenstümmel“ und „Dat Bruutexaomen mit Schüffken Jan“ vor.