Dortmund - Wenn der Chef seinen Mitarbeitern immer neue Projekte auf den Tisch legt und sie mit Zusatzaufgaben belagert, stellt sich die Frage: Können Arbeitnehmer irgendwann Nein sagen? Dabei spiele vor allem der Grund eine Rolle, aus dem ein Beschäftigter einen Auftrag ablehnt, erklärt der Karriereberater Thorsten Knobbe aus Dortmund. „Wenn ich zu einer Aufgabe Nein sage, weil ich etwas aufgrund meiner Qualifizierung nicht kann, ist die Begründung und Ablehnung in diesem Fall legitim.“

Eine andere Sache sei es, wenn man keine richtige Lust auf eine Aufgabe verspürt oder das Gefühl hat, mal wieder durchatmen zu müssen. „Dann wird es schon schwieriger, eine Ablehnung glaubhaft zu begründen“, sagt der Karriereberater.

Er rät in solchen Situationen, auf erbrachte Leistungen zu verweisen – auf viele Zusatzaufgaben etwa. „Arbeitsüberlastung ist ein probates Mittel, um zu begründen, dass man eine Aufgabe ablehnt.“