Cloppenburg - Die Bildungsgeschichte der Region steht im Mittelpunkt eines weiteren Akademieabends, den der Geschichtsausschuss im Heimatbund für das Oldenburger Münsterland am Mittwoch, 17. September, 18 Uhr, in der Katholischen Akademie Stapelfeld veranstaltet. „Denn gerade die jüngere Bildungsgeschichte im Oldenburger Münsterland ist bisher weitgehend unerforscht“, so die Organisatoren.

Dies gelte insbesondere für die in der Lehrerausbildung in Vechta wirkenden Persönlichkeiten. Vor diesem Hintergrund würden derzeit in Zusammenarbeit mit dem Universitätsarchiv Vechta die Lebensläufe der Professorinnen und Professoren aufgearbeitet, die im ersten Jahrzehnt nach dem Zweiten Weltkrieg an die neu geschaffene Pädagogische Akademie bzw. Pädagogische Hochschule (PH) in Vechta berufen wurden und vielfach mehrere Generationen künftiger Volksschullehrerinnen und -lehrer auf ihre Aufgabe vorbereitet hatten.

Welche Voraussetzungen musste man in der „Stunde Null“ in didaktischer, wissenschaftlicher, politischer und konfessioneller Hinsicht für den Dienst an dieser PH mitbringen? Woher wurde angesichts der Wirren des Kriegsendes das Personal rekrutiert?

Diesen und weiteren Fragen soll anhand der Biografien von drei Vechtaer Lehrenden nachgegangen werden, deren Namen noch heute nicht nur Absolventen der PH ein Begriff sind. Vortragende sind Prof. Dr. Wilfried Kürschner und Franz-Josef Luzak, Dr. Horst-Alfons Meißner und Dr. Michael Hirschfeld.

Anmeldungen werden bis Montag, 15. September, beim Heimatbund für das Oldenburger Münsterland unter t   0 44 71/ 94 77 22 und heimatbund-om@ewetel.net entgegengenommen. Die Teilnahme inklusive eines Pausen-Imbiss kostet acht Euro pro Person.