ECKFLETH - Seit Herbst dieses Jahres blicken die Grundschule Moorriem und die Volksschule Wachsenberg in Österreich auf eine zehnjährige Partnerschaft zurück. Die Kontakte begannen im Oktober 1999, als Schulleiterin Ulrike Peine-Müller gemeinsam mit Lehrer Siegfried Rönisch nach Österreich reiste, um dort die Ziele und Inhalte eines europäischen Comenius-Projektes festzulegen.
Start war dann im Sommer 2000, gemeinsam mit einer schwedischen Schule. Dieses Projekt lief über drei Jahre mit besonderer Intensität. Die positiven Erfahrungen ließen die „europäische Dimension“ in das Schulprogramm der GS Moorriem einfließen. Ulrike Peine-Müller: „Auch ohne Neuauflage des Comenius-Projektes blieben die Kontakte sowohl nach Österreich als auch nach Schweden bestehen.“
Zwischen den Moorriemern und den Wachsenbergern fanden in den Jahren zahlreiche Besuche statt.
In diesem Jubiläumsjahr bekam die GS Moorriem im Mai österreichischen Besuch und noch vor den Sommerferien reiste die 4. Klasse mit einigen Eltern, Klassenlehrerin Maria Füchtbauer-Walter und der Schulleiterin zum Gegenbesuch nach Wachsenberg – die NWZ berichtete. Der Aufenthalt fand in der gewohnten Gastfreundschaft und mit einem interessanten Programm statt.
„Wir wanderten in der schönen Kärntner Bergwelt, Ausflüge führten nach Klagenburg, an den Wörthersee und auf die Burg Hochosterwitz“, so Ulrike Peine-Müller. „In der Freizeit sorgten die Gasteltern zusätzlich für abwechslungsreiche Programmpunkte.“
Seit einiger Zeit arbeitet die Grundschule Moorriem übrigens an einem neuen Projekt, dass allerdings noch eine Weile brauchen wird, um es umzusetzen. Peine-Müller: „Wir machen weiter – auch ohne offizielles Comenius-Projekt“.
