EDEWECHT - Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Nationen und Kulturen, Toleranz und Menschenrechte sind wichtige Themen im Unterricht und bei Projekten von UNESCO-Schulen. Einen Beitrag zu einer nachhaltigen, verbesserten Verständigung zwischen Menschen, Bevölkerungsgruppen, Kulturen und Nationen wollten jetzt einmal mehr Schülerinnen und Schüler der Edewechter Astrid-Lindgen-Schule leisten. Die Mädchen und Jungen, die die Förderschule am Hohenacker, eine UNESCO-Schule, besuchen, beschäftigten sich während ihrer jüngsten Projektwoche mit dem Thema „Nebeneinander – Miteinander – Heimat finden. Wie viel Integration brauchen wir?“ Dabei sollten sich Schüler unterschiedlicher Nationen besser kennenlernen, Hürden des Zusammenlebens sollten abgebaut und mehr Toleranz entwickelt werden.
In 20 Gruppen wurden verschiedene Aspekte von Heimat erarbeitet. Eine Gruppe, so heißt es, erkundete z.B. in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz den Edewechter Alltag aus Sicht von Rollstuhlfahrern. „Fremd ist nur das Unbekannte“ lautete das Motto einer weiteren Arbeitsgruppe, in der Schüler und Lehrer gemeinsam eine Moschee in Oldenburg besuchten.
Einiges drehte sich auch um Ammerländer Kultur. So ging es u.a. um den Ausbau von Fachwerkhäusern, das Zuhause im Ammerland, um alte und neue Heimatlieder und Rezepte aus der Region. Die Schülerfirma der ALS richtete für alle ein traditionelles Frühstück her, bei dem auch Bookweeten Jan Hinnerk nicht fehlte. Am letzten Projekttag wurden alle Arbeitsergebnisse in der Schule vorgestellt.
