EDEWECHT - Praxisnah und berufsorientiert wird in vielen Projekten an der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule (ALS) gearbeitet. Zu den neuen Angeboten, von dem Jugendliche aus dem Bereich Geistige Entwicklung profitieren sollen, gehören „Praxistage“. Sie werden seit Anfang Februar 2009 in der Förderschule angeboten. Dabei können sich die Jugendlichen der Klassen 10 bis 12 aussuchen, ob sie Grundlagen aus dem Bereich Gartenbau, Metallbau, Hauswirtschaft oder Handwerk lernen möchten.
Jeweils donnerstags unterrichten Lehrerin Maren Poppinga und die pädagogische Mitarbeiterin Corinna Bruns 16- bis 18-Jährige im „Gartenbau“. „An unseren Praxistagen lernen die Jugendlichen z.B., Hochbeete zu bauen, ein Gewächshaus einzurichten, Gartenwege zu pflastern, einen Sinnespfad herzurichten, sie lernen das Säen und Pflanzen und vieles mehr.“ Unterstützt wird das pädagogische Duo von Ute Aderholz vom Umweltbildungszentrum Ammerland. Diesen Donnerstag beschäftigten sich die Gartenbau-Jugendlichen mit dem Wildtier des Jahres 2009, dem Igel, und Möglichkeiten, wie man Igel im Garten ansiedeln kann. Igelunterschlüpfe wurden auch auf dem Schulhof gebaut. Buchs stecken lernen werden die Jugendlichen als nächstes. Eng zusammengearbeitet wird auch mit Mitarbeitern der Ländlichen Erwachsenenbildung. Unter Leitung von Edgar Ruhm helfen die Langzeitarbeitslosen bei der Umgestaltung des Schulhofs.
