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Bildung SPD drängt auf Umfrage zu künftiger Schulform

LR

EDEWECHT - Zentrales Thema der jüngsten Sitzung der Edewechter SPD-Ratsfraktion war die weitere Entwicklung der Schulen in der Gemeinde. Schon im November 2011 habe der Schulausschuss auf Antrag der Sozialdemokraten einstimmig eine Befragung der Eltern von Grundschulkindern in der ganzen Gemeinde beschlossen, woran nun in einer Mitteilung nochmals erinnert wird. Dieser Beschluss sei so auch durch den Verwaltungsausschuss bestätigt worden, heißt es weiter.

Vor- und Nachteile zeigen

Die SPD-Fraktion setze sich nach wie vor für eine Integrierte Gesamtschule (IGS) am Standort der Haupt- und Realschule am Breeweg ein, wird hierzu klargestellt. Man mache die weitere Entwicklung aber von der Meinung der Eltern abhängig. „Man kann im Rat keine Schulform beschließen, die nicht von der Zustimmung der Eltern getragen wird“, betonte die Vorsitzende des Schulausschusses, Ratsfrau Freia Taeger. „Wir wollen, dass die Eltern über die Vor- und Nachteile der einzelnen Schulformen gründlich informiert werden und dann ihre Entscheidung treffen. Leider ist bisher überhaupt nichts passiert.“

Sehr eindeutig war die Meinung der Fraktion, dass es ein schulisches Gesamtkonzept für die ganze Gemeinde geben muss. Wer Eltern frage, ob sie ihre Kinder zu einer Oberschule in Friedrichsfehn anmelden werden, müsse ihnen auch sagen, was am Standort der Haupt- und Realschule in Edewecht geplant ist.

Nicht gegen Oberschule

Die Fraktion sei nicht gegen die Oberschule in Friedrichsfehn, wie dargelegt wird, aber es werden Folgen für diese Schule befürchtet, wenn es in Edewecht eine Oberschule mit einem gymnasialen Angebot oder eine IGS gibt. Es sei zum Beispiel sehr zweifelhaft, ob dann noch Kinder aus Scheps jeden Morgen bis nach Friedrichsfehn fahren werden.

Weil die CDU/FDP-Landesregierung die Gesamtschulen gegenüber den anderen Schulformen durch Vorschriften deutlich benachteilige und hohe Hürden für Umwandlungen in eine IGS errichtet habe, wurde bei der Fraktionssitzung auch über mögliche Alternativen gesprochen. „Wir können uns vorstellen, dass wir übergangsweise eine Oberschule mit einem gymnasialen Angebot in Edewecht schaffen,“ sagte Fraktionssprecher Dr. Hans Fittje. „Aber unverzichtbar sind die Elternbefragung und ein gymnasiales Angebot.“

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