Edewecht - Die Astrid-Lindgren-Schule ist beim Wettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung unter den ersten 20 Schulen gelandet und hat 1000 Euro Preisgeld gewonnen. In einer Feierstunde mit Schülern und Lehrern stellten die „Umweltchecker“ der Unesco-AG ihre Arbeit vor. „Es ist eine großartige Leistung, bei dem Wettbewerb zu den 20 besten Teams zu gehören“, sagte Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch in der Mensa der Astrid-Lindgren-Schule.
100 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich beworben, 20 hatten es in die Endrunde geschafft. Eine Jury wählte daraus die fünf Gewinner, die je 10 000 Euro gewannen. Die übrigen 15 Schulen erhielten Anerkennungspreise von je 1000 Euro.
Schule untersucht
Die „Umweltchecker“ sind derzeit sieben Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 aus den Bereichen Geistige Entwicklung und Lernen, die im Rahmen einer Unesco-AG von den Förderschullehrerinnen Maren Poppinga und Claudia Henkel unterrichtet werden. Ausgezeichnet wurden sie für ihr Projekt „Wir checken, wie umweltfreundlich unsere Schule ist“.
So entwarfen sie eigene T-Shirts, die durch den Förderverein finanziert wurden, entwickelten Checklisten für die Schule, um in einer Befragung deren Umweltfreundlichkeit zu erfassen und Verbesserungsvorschläge erarbeiten zu können, erfragten den aktuellen Energieverbrauch der Schule bei der Gemeinde und entwarfen Aufkleber zum Energiesparen. Die „Umweltchecker“ werden auch zukünftig Ansprechpartner für Umweltfragen oder -anregungen sein.
