Edewecht - Sie haben sich sehr für den Umweltschutz engagiert und erhielten dafür ein besonderes Siegel: Die Astrid-Lindgren-Schule, die Edewechter Grundschule und die Grund- und Oberschule Friedrichsfehn wurden erneut als „Umweltschulen in Europa“ ausgezeichnet. Damit wurde das Engagement der drei Schulen im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gewürdigt. Die Ehrung erfolgte im Museum am Schölerberg in Osnabrück.
Im Projektzeitraum 2015 bis 2017 beschäftigte sich die Astrid-Lindgren-Schule Edewecht schwerpunktmäßig mit „Biologischer Vielfalt in der Schulumgebung“. Hergerichtet wurden ein Lern- und Lehrgarten und ein Lehrpfad.
„Voneinander miteinander lernen“ hieß das Motto in der Grundschule Edewecht. Eine Kompostierungsanlage entstand im Schulgarten, außerdem wurde ein Trainingsraum eingerichtet, wo Schüler gefördert werden, die Probleme beim sozialen Miteinander oder beim eigenen Arbeitsverhalten haben.
An der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn wurden Projekte zur „Biologischen Vielfalt in der Schulumgebung“ angeboten. Dazu gehörten u.a. die Neugestaltung des Schulgartens, der Bau einer Totholzhecke und ein Wolfprojekt. Zudem ging es um „Kritischer Konsum und ressourcenschonender Umgang“. Dabei beschäftigten sich die Schüler mit Energie und Rohstoffen an der Schule und schuf z. B. Kunstwerke aus Müll.
Zwei Jahre tragen die drei Schulen nun den Titel „Umweltschule“, dann müssen sie sich erneut darum bewerben. Seit 1995 gibt es in Niedersachsen Schulen mit dem Titel „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“. Dabei müssen sie Projekte anbieten, die die Bereitschaft der Schüler zum umweltgerechten Verhalten erhöhen. An Umweltschulen beschäftigt man sich mit Energie/Klimaschutz, Recycling/Abfall, Wasser sowie Mobilität, Fairer Handel und Globales Lernen. Darüber hinaus kann jede Schule aus einer Vielzahl von Themen wählen.
