EDEWECHT - Viel Talent bewiesen die kleinen Plattsnacker. Am 15. Juni steht der nächste Wettbewerb auf dem Terminkalender.
VOn Hildburg Lohmüller
Lampenfieber und Anspannung der letzten Stunden waren verfolgen, doch nun stieg bei den Mädchen und Jungen in der Endausscheidung die Spannung: Wer wird Sieger in der jeweiligen Altersstufe? Mehr als 50 Schüler der Klassen 3 bis 10 aus dem Ammerland haben gestern in Edewecht in der Haupt- und Realschule beim 22. Plattdeutschen Lesewettbewerb ihr Talent im Plattdeutschen unter Beweis gestellt. „Plattdütsch tellt noch wat“, betonte Rita Kropp, Koordinatorin des Lesewettbewerbs der Oldenburgischen Landschaft, in ihrer Begrüßung. Sie verwies darauf, dass es eine gute Voraussetzung für das Erlernen von fremdsprachen sei.
Zahlreiche Ehrengäste und Interessierte, Bürgermeister oder Stellvertreter aus ammerländer Gemeinden waren zu der Feierstunde gekommen, Schirmherr Landrat Jörg Bensberg und auch sein Stellvertreter Jochen Finke konnten zum Bedauern der Organisatoren nicht dabei sein. Bürgermeisterin Petra Lausch ermutigte die Schüler: „Makt so wieter, denn hett use plattdütsche Mudderspraak eene Tokunft“.
Die Siegerehrung nahmen Petra Lausch, „Spiekerbaas“ Erhard Brüchert und Hermann Rust, Sponsor der Bronze-, Silber- und Goldmedaillen, vor.
Aufgeregt, wie wohl die meisten Schüler, waren auch Julia Baumeister aus der 4. Klasse und Tabea von Bloh aus der 3. Klasse: „Das ist schon komisch, wenn man da steht und einen plattdeutschen Text vor so vielen Leuten vorlesen muss“, berichten die Mädchen und freuen sich sehr über ihren Erfolg: Julia über den 4. und Tabea über den 3. Platz. Die jeweiligen Kreissieger werden am 15. Juni zum Oldenburg-Entscheid nach Cloppenburg-Stapelfeld fahren.
