EDEWECHT - Auf einigen Dächern Edewechts arbeiten sie bereits: Solaranlagen, die Sonnenlicht in Energie umwandeln. Was dabei physikalisch geschieht und wie man Sonnenenergie nutzen kann, können Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgänge von Edewechter Bildungseinrichtungen künftig durch einen „Solartrainer“ erfahren. Dabei handelt es sich um ein besonderes Experimentiersystem für den Unterricht, über das physikalische Zusammenhänge der Photovoltaik anhand von Experimenten erklärt und die Funktionsweisen einer Photovoltaikanlage simuliert werden können.
Gefördert wurde die Anschaffung dieses „Energiekoffers“ mit 1250 Euro durch die Stiftung der Volksbank Edewecht. Damit wolle man, so Stiftungsvorstand Helmut Bischoff, einen Beitrag leisten, dass sich junge Leute verstärkt mit erneuerbaren Energien auseinandersetzten. Bischoff und sein Kollege, Stiftungsvorstand Uwe Fichtner, überreichten den „Solartrainer“ an Vertreter der Fördervereine von Edewechter Schulen. Klaus Bolender (Astrid-Lindgren-Schule), Heiner Lahring (Edewechter Außenstelle des Gymnasiums) sowie die Lehrer der Haupt- und Realschule Edewecht, Heiko Müller und Erhard Tuchewski, freuten sich sehr über den „Solartrainer“. HRS-Lehrer Heiko Müller bot bei dem Termin in der Volksbank an, dass nach Absprache künftig auch andere Edewechter Schulen einen „Windtrainer“ nutzen könnten, den die Haupt- und Realschule angeschafft habe.
Dass der Energiekoffer, der im Schulamt der Gemeinde deponiert und auf Anfrage ausgeliehen wird, gekauft werden konnte, ist auch der Edewechter Bürgerenergie-Genossenschaft zu verdanken. Sie unterstützte das Vorhaben. Die Aufsichtsratsvorsitzende der Energiegenossenschaft, Bürgermeisterin Petra Lausch, sagte, dass sich der „Solartrainer“ für Arbeitsgemeinschaften und Projekte geradezu anbiete. Man hoffe, zu einem späteren Zeitpunkt vielleichtl einen größeren Satz Energiekoffer anschaffen zu können. Einen spannenden Unterricht beim Experimentieren mit Solarzellen wünschten auch die Vorstandsmitglieder der Bürgerenergiegenossenschaft, Egon Wichmann und Michael Bangel.
