EDEWECHT - Die Weltstadt an der Seine näher kennen lernen und obendrein die eigenen französischen Sprachkenntnisse verbessern – das konnten jetzt 41 Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Edewecht (HRS) und der Realschule Bad Zwischenahn. Die Neunt- und Zehntklässler nahmen an einer freiwilligen Sprachreise teil, die Birgit Wilmes, Französisch-Lehrerin an der HRS , und ihre Kollegin, Marlies Schröder, zum zweiten Mal angeboten hatte.
Für die Jugendlichen galt es, das im Unterricht erlernte Sprachwissen anzuwenden, was sie – wie es in einer Mitteilung heißt – mit viel Freude und Begeisterung taten. So mussten die jungen Edewechter und Zwischenahner ihr Essen in einem französischen Restaurant selbst bestellen und mit Hilfe der eigenen Sprachkenntnissen sich in der Stadt zurecht finden.
Erkundet wurde die Weltstadt, die viele Schüler der HRS Edewecht zum zweiten oder dritten Mal besuchten, nicht nur zu Fuß, mit der Métro (Untergrundbahn) und dem Bus, sondern mit einem ungewöhnlichen Transportmittel: dem „Batobus“, einem verglasten Schiff, das regelmäßig zu den weltbekannten Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt Frankreichs fährt. So lernten die Jugendlichen den Eiffelturm, das Musée dOrsay, die Kirche Notre-Dame, das Pariser Rathaus Hôtel de Ville, das Pariser Stadtschloss und Museum Louvre, Elysée-Palast oder die Prachtstraße Champs-Elysées aus einer neuen Perspektive kennen – vom Wasserwege aus. Ganz angetan waren die jungen Ammerländer von den unzähligen Brücken, auf einer Strecke von 14 Kilometern gäbe es 30 dieser Bauwerke, eines schöner als das andere. Während es bei den Sehenswürdigkeiten lebhaft, hektisch und laut gewesen sei, habe man die kurzen Bootsfahrten entspannt genießen können, meinte Jacqueline, eine der Schülerinnen.
Besucht wurde auch das Universitätsgelände am südlichen Stadtrand von Paris und die dortige Mensa. Schülerin Marlene interessierte sich für die Unterbringung der Studenten. Auf dem Campus befänden sich nämlich 30 verschiedene Häuser für internationale Studenten. Wenn man ein Auslandssemester in Paris absolviere, könne man im deutschen Heinrich-Heine-Haus wohnen.
Kennen gelernt haben die Jugendlichen auch weniger bekannte Sehenswürdigkeiten wie das Quartier Belleville, den Friedhof Père Lachaise, oder das Kugelkino Géode. Schüler Joost meinte, dass die „Insider-Tipps“ die besten gewesen seien, wie z.B. die Kirche Notre-Dame de la Croix im Viertel Belleville“. Niklas schwärmte von den Gässchen, deren Wände mit Graffitti verziert waren. Obendrein zogen Straßenkünstler mit verschiedenen Vorführungen am Sacré-Coeur oder vor dem Arc de Triomphe die Ammerländer Schüler in ihren Bann.
Mit vielen Eindrücken und neuen Sprachkenntnissen kehrte die Gruppe von einer begeisterten Fahrt wieder ins Ammerland zurück.
