EDEWECHT - Sie bezeichnet das kombinierte System von Haupt- und Realschule als „Modell der Zukunft“ und hält das Ganztagsschulsystem – das Standard in anderen europäischen Ländern ist – für „absolut sinnvoll“. Die Rede ist von Jutta Klages, der neuen Leiterin der Haupt- und Realschule (HRS) Edewecht. Die 40-Jährige tritt die Nachfolge von Konrad Barth an, der bereits vor zwei Jahren zum Niedersächsischen Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung nach Oldenburg gewechselt war. Seitdem wurde das Schulzentrum am Breeweg mit Außenstelle in Friedrichsfehn kommissarisch von Erhard Tuschewski, Helmut Röben und Bernd Moshammer geleitet.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe, die ich zum 1. August dieses Jahres übernehmen werde. Im Ammerland bin ich aufgewachsen, und es ist einfach toll, dass ich in meinem Heimatlandkreis künftig auch beruflich tätig sein kann“, sagt die Wiefelstederin, die in den vergangenen vier Jahren die Graf-von-Zeppelin-Schule in Ahlhorn leitete und dort das „hervorragende, zuverlässige Verwaltungsteam, das Kollegium und vor allem den großzügigen Schulträger“ lobt. Dennoch habe sie eine neue Aufgabe gereizt, und zwar an einer Ganztagsschule, so Jutta Klages, die in Ahlhorn an einer Halbtagsschule tätig war. Die Haupt- und Realschule in Edewecht sei mit rund 1000 Schülern auch größer als die Haupt- und Realschule in Ahlhorn, wo rund 700 Schüler von 50 Lehrern betreut würden.

In der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause hatte Bürgermeisterin Petra Lausch ihre Freude darüber zum Ausdruck gebracht, dass die Schulleiterstelle an der HRS Edewecht endlich wieder besetzt worden sei. „Ich freue mich, dass die Schulleitung an dieser großen Schule wieder komplett ist“, so die Bürgermeisterin. Von Vorteil sei es, dass Jutta Klages bereits eine Haupt- und Realschule geleitet habe und dass sie sich ganz bewusst für die Ganztagsschule in Edewecht entschieden habe. Von Seiten der Politik und der Verwaltung werde man die neue Schulleiterin unterstützen.