Oldenburg - Es ist schon seit vielen Jahren eine gute, alte Tradition. Und viele wundern sich, dass sie nun auch schon dazugehören – zu den Ehemaligen der eigenen Schule. Und dann denkt man: „Saß ich da nicht gerade noch in diesem Klassenraum?“ Die Zeit vergeht schneller als je zuvor.
Die Tage um und nach Weihnachten werden von vielen Oldenburger Schulen dazu genutzt, Ehemaligentreffen zu veranstalten. So auch in diesem Jahr: Am Donnerstag nach den Weihnachtsfeiertagen fanden sich viele (Schüler-)Gruppen zusammen, um sich gemeinsam über alte Zeiten und natürlich auch über damalige Lehrer auszutauschen.
Vielerorts wurden auch Schulführungen organisiert, denn im Laufe der Jahre hat sich an den Oldenburger Schulen doch einiges verändert. Das Organisieren und Zusammenführen der ehemaligen Klassen- und Jahrgangsstufen ist trotz sozialer Netzwerke manchmal gar nicht so einfach. Wer es einmal gemacht hat, weiß, was es bedeutet, nach 20 Jahren einen Abiturjahrgang zu organisieren.
Und beim Treffen heißt es dann: „Und was machst Du so aktuell?“ Miteinander zu reden ist eben doch noch etwas anderes. Älter geworden sind auch immer nur die anderen. Wie konnte man mit denen in eine Klasse gehen, man ist doch soviel jünger, denkt so mancher, der vor Jahrzehnten Abi machte.
Dass Ehemaligentreffen aber durchaus ernst genommen werden, zeigen die Anreisestrecken: Aus ganz Deutschland kommen die Abiturientinnen und Abiturienten in „ihre“ Stadt zurück, aus Stuttgart, Osnabrück, Nürnberg und einige aus Hamburg.
