STEPHAN ONNEN
Frage:
Früher gab es in den Herbstferien sechs Angebote, die in der Regel von Stammbesuchern des Jugendzentrums wahrgenommen wurden, jetzt sind es 20 Veranstaltungen. Wie geht das?Gadeberg:
Das hinzubekommen, ist schon ein bisschen wie Zauberei. Zum einen gucken wir „Hauptamtlichen“ in der Jugendpflege selber, was wir neben der normalen Arbeit anbieten können. Außerdem ist eine Honorarkraft eingebunden. Zum anderen bekommen wir auf ehrenamtlicher Basis tolle Unterstützung.Frage:
Zum Beispiel?Gadeberg:
Seit zwei Jahren macht Stefanie Griese zusammen mit einer Freundin Kreativangebote in der Grundschule Streekermoor. Sie absolviert zurzeit eine Ausbildung zur Erzieherin und hat als Kind früher selber viel Spaß an unserem Ferienprogramm gehabt. Hervorheben muss man auch Jens Wintermann vom „Dorfkrug Meiners“, der uns seine Kegelbahn unentgeltlich zur Verfügung stellt und für die Kinder extra günstige Getränkepreise anbietet. Dafür gebührt ihm ein großes Dankeschön.Frage:
Wie hoch ist das Budget für das Programm?Gadeberg:
Uns stehen 1000 Euro zur Verfügung. Damit versuchen wir, die Zuzahlungen möglichst gering zu halten.Frage:
Gibt es noch kostenlose Angebote?Gadeberg:
Das Angebot „Tanzen wie die Stars“ und der Sportspieltag in Sandkrug sind kostenlos. Das gilt auch für den Gatka-Kurs. Auf den indischen Schwertertanz bin ich selber schon sehr gespannt.Frage:
Mit welcher Resonanz rechnen Sie?Gadeberg:
Ab Mittwoch, 14 Uhr, herrscht hier bei der Anmeldung Stress pur.Das Herbstferienprogramm wirkt so umfangreich wie ein „zweiter Ferienpass“. Wie das mit schmalem Budget möglich ist, erläutert Jugendpflegerin Antje Gadeberg (Bild).
