Fit in Arbeit für Flüchtlinge. So heißt ein Deutschkursus, der am Bildungswerk Friesoythe angeboten wird. In dieser Maßnahme in Kooperation mit der basys gGmbH Cloppenburg, einer Tochterfirma des Katholischen Bildungswerkes Cloppenburg, und in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Friesoythe lernen Asylbewerber Deutsch für den Alltag und das Berufsleben.

Unter anderen wurde in dieser Maßnahme zweimal ein zweiwöchiges Praktikum absolviert. Die Teilnehmer haben dieses Praktikum erfolgreich durchgeführt. Mehrere Teilnehmer können nun durch dieses Praktikum in das Berufsleben wechseln, teilte das Bildungswerk mit.

Lena Wessel von der Agentur für Arbeit Friesoythe ist sehr zufrieden mit den Teilnehmern: „Sie haben in 360 Stunden sehr gute Deutschkenntnisse erlangen können, so dass sie jetzt gut vorbereitet in das Arbeitsleben starten können.“

Drei Teilnehmer nehmen nach dieser Maßnahme an einer sogenannten Einstiegsqualifikation (EQ) teil. Dadurch hat zum Beispiel ein Ausbildungsbetrieb die Möglichkeit, den jungen Menschen nicht nur in einem kurzen Bewerbungsgespräch kennenzulernen, sondern seine Fähigkeiten und Fertigkeiten über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten im täglichen Arbeitsprozess beobachten zu können.

Auch Manfred Marx, einer der Deutschdozenten dieser Maßnahme, wie auch Ulla Alscher und Birgit Walker vom Bildungswerk, sind zufrieden. Sie loben das Engagement der Flüchtlinge, die sich im Praktikum gut eingebracht hätten. Einige Teilnehmer bekommen sogar ein festes Arbeitsverhältnis. Das Bildungswerk bedankt sich bei allen Betrieben, die einen Praktikumsplatz bereitgestellt haben.

Zu einer Wanderung hatte der Heimatverein Gehlenbeg-Neuvrees-Neulorup eingeladen. 32 Heimatfreunde ließen sich auch durch das wenig einladende Wettergrau nicht von einer Teilnahme abhalten und trafen sich beim Backhaus auf dem Mühlenberg in Gehlenberg. Hier hatten fleißige Helfer bereits eine Kaffeetafel vorbereitet und servierten dazu frischen Butterkuchen aus dem Steinofen.

Nach solcher Stärkung machte sich die Gruppe dann auf den Wanderweg und steuerte als Ziel den Betrieb der Firma BEMO an. Der Firmeninhaber Hubert Beenken erwartete die Wanderer bereits und gab vor der Besichtigung der Werksanlagen einen Überblick über die Entwicklung seines Betriebes aus kleinsten Anfängen im Jahre 2003 bis zum heutigen Stand. Das Firmenlogo BEMO bedeutet Beenken Mobilfunkanlagen. Hier werden an modernsten Maschinen und Anlagen Mobilfunkanlagen verschiedenster Art nach dem entsprechenden Bedarf gefertigt und von mehreren Teams überall in der Bundesrepublik vor Ort auf Gebäuden, Türmen, an Windkraftanlagen oder eigenen Masten aufgebaut und eingerichtet. Mit einem kleinen Präsent bedankte sich der Vereinsvorsitzende Wilhelm Olliges bei Hubert Beenken und dessen Ehefrau Annette Beenken für die Führung.

Auf dem Rückweg kehrte die Gruppe noch bei einem privaten Sammler alter Traktoren ein und erfuhr dort Wissenswertes über die Oldtimer. Zum Abschluss gab es für die Heimatfreunde noch einen kleinen Imbiss im Backhaus.

Damit hatte Simon Reiners nun wirklich gar nicht gerechnet. Ganz unverhofft nahm er am Mittwoch am Quiz „5 Fragen in 30 Sekunden“ des Radiosenders FFN teil. „Ich hatte es schon zwei Mal versucht, aber es war eine spontane Aktion“, sagt der Friesoyther. Von den fünf Fragen konnte er aber auf die schnelle nur drei Fragen richtig beantworten. Damit hatte er dann schon 300 Euro auf dem Konto. Doch die Zusatzfrage, in der es um satte 10 000 Euro geht, wollte sich Simon nicht entgehen lassen. „Ich komm mit nichts und geh mit nichts. Los gehts“, sagte er zum Moderator.

Für die Zusatzfrage hatte er dann nur zwei Sekunden Zeit zum Antworten. „In welcher Kategorie gewann Otto Hahn 1944 den Nobelspreis?“, fragte der Moderator. „Chemie“ antwortete Simon spontan und konnte sein Glück kaum fassen. „Ich hab total geraten. Ich kenn den ganzen Typen nicht“, sagt er lachend.

Ganz konkrete Pläne für das Geld hat er nicht: „Von den 10 000 Euro kauf ich mir erst einmal einen Gefrierschrank. Der fehlt mir noch in meiner kleinen Bude. Der Rest wird angespart, denke ich.“