Hude - Zu einer Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung in Hude trafen sich am Montag Vertreter der Fraktionen, der Gemeindeverwaltung sowie die Architekten Dunkler-Gronwald/Wiechmann im Huder Rathaus. Thematisiert wurde erneut die Veränderung der Schullandschaft durch die räumliche Zusammenlegung der katholischen Grundschule zu der Grundschule Hude-Süd.
Wie die NWZ berichtete, waren in der jüngsten Ausschusssitzung von den Architekten Hermann Dunkler-Gronwald und Achim Wiechmann zwei Varianten zur Unterbringung der Kinder von der katholischen Grundschule vorgestellt worden: Die „Herz-Variante“ sieht eine Organisation des Mittags- und Ganztagsangebots innerhalb der bestehenden Räumlichkeiten durch Umbauarbeiten vor. Dieser Bereich soll in der Variante B in einem zu erstellenden Anbau untergebracht werden.
Einstimmig sprachen sich die Vertreter der Fraktionen am Montagabend für die “Herz-Variante“ aus, gaben den Architekten gleichzeitig aber auch einige Anregungen und Verbesserungsvorschläge mit auf den Weg.
Bemängelt wurden unter anderem die beiden unterschiedlich großen Lehrerzimmer von circa 28 und 51 Quadratmetern. Die Grundflächen der beiden Räume seien somit nicht gerecht verteilt, monierte Ursula Budde von den Freien Wählern. Zu beachten gebe es dabei aber auch die unterschiedliche Größe des Lehrkollegiums an beiden Grundschulen: Fünf bis sechs Lehrer und pädagogische Mitarbeiter seien laut Rektorin Sylvia Horning täglich an der katholischen Grundschule beschäftigt. In der Grundschule Hude-Süd arbeiteten an einem Schultag circa 20 Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter, erklärte Birte Kempers, Schulleiterin der Grundschule Hude-Süd.
Auch eine Pufferzone für Schüler und Lehrer beider Schulen wurde diskutiert. „Wir haben hergegeben, was wir hergeben können“, stellte Kempers dazu klar heraus. „Es gibt keinen weiteren Spielraum mehr.“ Deshalb wünsche sie sich, dass es keine weiteren, kostensenkenden Änderungen gebe – „Beide Schulen können sagen, das ist in Ordnung und an manchen Stellen sogar schön.“ Nur vergrößern dürfe sich die Anzahl der Schüler nicht mehr.
Die Anregungen des Ausschusses werden nun in die weiteren Planungen einbezogen. „Ich habe nichts gehört, was unlösbar wäre“, so Achim Wiechmann.
