EINSWARDEN - EINSWARDEN/JOE - Die „Halbzeit“ erreicht hat das Kreativprojekt „Spuren suchen – finden – hinterlassen“, das seit April im Kindertreff des Kinderschutzbundes in Einswarden läuft. Beim Sommerfest der Einrichtung waren jetzt einige Werke zu sehen, die bei der Aktion entstanden sind.
Die pädagogische Leiterin des Kindertreffs, Christine Sassen-Schreiber, erläuterte das Ziel der Aktion: „Wir wollen Kindern die Möglichkeit geben, sich auszudrücken, kreative Erfahrungen zu machen und ihre Feinmotorik zu schulen.“
Das Projekt läuft noch bis Jahresende. Finanziert wird es aus Mitteln der Initiative „Fünftausendmal Zukunft“ der „Aktion Mensch“. Spuren hinterlassen konnten die Teilnehmer im Alter von 4 bis 13 Jahren dabei zum Beispiel auf einer großen Papierbahn, die an der Außenwand des Kinder- und Jugendhauses hängt. Die Jungen und Mädchen warfen mit Farbe gefüllte Ballons darauf oder trugen Farbe aus Einwegspritzen auf.
Die Kinder konnten zudem verschiedene Kissen – für Nadeln oder für das Puppenhaus – und kleine Taschen nähen. Darüber hinaus gestalteten die Teilnehmer Stofffetzen, die zu einer großen Patchwork-Wanddecke zusammengenäht werden sollen. Beliebt war auch das Färben von Stoffen mit der Batik-Technik. Bastelangebote rundeten das Programm ab.
Ursula Falkenburger, Leiterin des Projektes, freute sich über den Erfolg der ersten 14 Termine: „Viele Kinder konsumieren ja nur noch. Hier können sie dagegen etwas Eigenes erarbeiten.“ Das ist nach den Sommerferien auch für Neueinsteiger möglich. Ab 2. September finden die Kreativnachmittage wieder freitags von 15 bis 18 Uhr im Kinder- und Jugendhaus statt.
