EINSWARDEN - Das Thema Regenerative Energien ist verstärkt in die Unterrichtspraxis an der Schule Am Luisenhof aufgenommen worden. In der zurückliegenden Woche haben Achtklässler Mini-Windräder gebaut und sogar im Windkanal getestet. In dieser Woche fertigen Neunt- und Zehntklässler sogenannte Kurbel-Leuchten an. Neben dem praktischen Unterricht stehen dabei noch viel Theorie und Recherche auf dem Stundenplan.
Das Projekt hat der Techniklehrer Jörg Frerichs an die Schule geholt. Er war auf das Angebot „Energie macht Schule“ der EWE aufmerksam geworden. Unter dem Motto „Mobil und praxisnah – die Schule auf Rädern“ bringt der Konzern den Schülern kostenlos und anschaulich das Thema regenerative Energie näher. In einem Sattelzug werden Werkzeug, Material und Versuchsaufbauten mitgeführt.
Am Montag nun verzahnten die Schüler ihr theoretisches Wissen mit praktischen Arbeiten: Sie sägten, frästen, und schraubten funktionstüchtige Modelle zum Thema Energieumwandlung zusammen. Anhand von Anleitungen und Bauplänen gelang es ihnen beispielsweise, jeweils mit Hilfe einer Handkurbel einen Solarmotor über ein Reibradgetriebe anzutreiben.
Die beiden Techniklehrer der Wahlpflichtkurse, Cord Wärner und Jörg Frerichs, beurteilten das Angebot positiv. Rund 170 Schüler der achten bis zehnten Klassen lernten auf diese Weise die praktischen Anwendungsmöglichkeiten kennen und setzten sich intensiv mit der Nutzung regenerativer Energien auseinander.
Die Lehrer wurden von den beiden EWE-Fachkräften Cord Rademacher und Christian Hinrichs unterstützt. Nach Auskunft von Cord Rademacher bietet der Energiekonzern das Projekt seit sechs Jahren an, zum ersten Mal standen die mobilen Werkstätten Am Luisenhof. Insgesamt sechs praxisorientierte Themen sind im Angebot.
Das Energiemobil ist bis Mai 2010 ausgebucht. Schulen, die sich gleichfalls mit dem Thema regenerative Energie befassen möchten, können Termine im Service-Punkt Nordenham unter 2086141 erfragen.
