ELISABETHFEHN - Über 70 Jahre nach ihrer Entlassung trafen sich sieben ehemalige Schülerinnen der Volksschule Elisabethfehn am Ort ihrer Kindheit. „Von ehemals 25 Mädchen und Jungen sind wir bis heute noch acht übrig geblieben“, sagte beim Treffen die 85-jährige Veronika de Graaff. In ihrem Einfamilienhaus am Elisabethfehnkanal trafen sich die Ehemaligen bei einem Kaffeekränzchen zu einem Wiedersehen. Dabei waren neben de Graaff die gleichaltrigen Damen Juliane Friedrichs aus Barßel, Dora Abeln aus Elisabethfehn, Alma Luitjens aus Langholt, Veronika Marks aus Kampe, Käthe Müller aus Reekenfeld und Gesine Steinfeld aus Bollingen.
Zuvor hatten sich die älteren Damen beim Mittagessen in der Gaststätte Zumbrägel in Elisabethfehn gestärkt. „Wenn der FC Bayern verliert und Werder Bremen gewinnt, freuen wir uns“, sagte humorvoll Juliane Friedrichs. Es wurde gescherzt und gelacht. Und natürlich kamen viele Erinnerungen an die Schulzeit auf. „Damals waren wir acht Jahrgänge in vier Klassen“, erinnert sich Juliane Friedrichs. Zunächst waren die damaligen Mädchen gar nicht an einer Schule. Etwa die Hälfte ging in den ersten Schuljahren zur Evangelischen Grundschule Elisabethfehn-Ost und die andere Hälfte zur Katholischen Grundschule Elisabethfehn-Süd. Erst zum Abschluss drückte man gemeinsam die Schulbank in Elisabethfehn-Ost. „Ja, Ja, das war damals so“, blickte Alma Luitjens auf die dennoch schöne Zeit zurück.
Organisiert hatten das Klassentreffen alle Damen zusammen. Alle freuen sich schon auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr
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