Sedelsberg - An der Marienschule in Strücklingen wird sie gerade gebaut, an der Grundschule Sedelsberg hätten sie gerne eine: eine Schulmensa.
Im Zuge einer Umwandlung der Schule in eine Ganztagsschule hat die Sedelsberger Schulleitung die Eltern angeschrieben und nach ihrer Meinung befragt. Wie der scheidende Rektor, Manfred Nawrath, auf Anfrage der NWZ mitteilte, stehe das Ergebnis dieser Bedarfsabfrage fest: „55 Prozent der befragten Eltern von Erst- und Zweitklässlern haben sich für eine Mittagsverpflegung ausgesprochen.“
Noch deutlicher fällt das Urteil der befragten Eltern von Sedelsberger Kindergartenkindern aus: „Für eine Essensvergabe in der Schule haben sich 70 Prozent ausgesprochen.“ Zusammenfassend lasse sich sagen, dass „nach jetzigem Kenntnisstand rund 60 Kinder täglich ein Mittagessen in der Schule einnehmen würden“, so Nawrath weiter. Aber: „Wir haben bewusst sehr vage die Fragen gestellt. Wir wollten die Eltern auf keinen Fall beeinflussen.“
Die Gemeindeverwaltung kann sich jedenfalls schon mal darauf vorbereiten, in den nächsten Tagen Post von der Grundschule zu bekommen, indem die Auswertung enthalten ist. „Wenn die Mensa allgemein gewollt wird, werden wir das Antragsgesuch auch positiv begleiten“, versprach Saterlands Bürgermeister Hubert Frye. Bliebe noch die Frage der Unterbringung einer möglichen Mensa: Räume im Schulgebäude konnte Nawrath bereits im Vorfeld ausschließen: „Denkbar wäre es, die Räumlichkeiten des benachbarten Jugendheims oder die Fläche vom Fahrradstand bis zum Eingang zu nutzen.“ In diesem Fall müsste aber gebaut werden.
Ein weiteres Antragsgesuch auf eine Schulmensa gibt es übrigens auch von der Litje Skoule Skäddel. Noch keine konkreten Pläne sind dagegen aus Ramsloh bekannt.
